# Fiskalisierung Kroatien 2026: Infos für Schweizer Trainer

> Kroatische Fiskalisierung 1.0 und 2.0 für Personal Trainer und Studios mit Bezug zur Schweiz: Fiskalrechnungen für jede Zahlungsart, E-Rechnungen ab 2027 für Pauschalisten, Online-Abos und der Vergleich mit MWST und QR-Rechnung in der Schweiz.

*Author: Trainera Team  |  Published: 2026-10-11  |  Reading time: 7 min*

## Kroatische Fiskalisierung aus Schweizer Sicht: wen sie betrifft

Du arbeitest in Zürich, Basel oder St. Gallen, coachst aber auch Kundschaft in Kroatien, gibst im Sommer Trainingswochen an der Adria oder bist an einem Studio in Split beteiligt? Dann reicht es nicht, die Schweizer Regeln zu kennen. In Kroatien wird seit dem 1\. Januar 2026 **jede Rechnung an Konsumentinnen und Konsumenten fiskalisiert, egal wie bezahlt wird**: bar, mit Karte vor Ort, mit Karte online oder per Überweisung. Für Rechnungen an Firmen gilt ein eigenes System mit E-Rechnungen.

Dieser Beitrag erklärt das kroatische Recht für Leserinnen und Leser in der Schweiz. Er ersetzt keine Steuerberatung: Stand Oktober 2026, prüf deinen Fall mit einem Buchhalter in Kroatien oder direkt mit der Porezna uprava (kroatische Steuerverwaltung) und für den Schweizer Teil mit deinem Treuhänder, deiner Ausgleichskasse oder der ESTV.

## Zwei Teile: Rechnungen an Private und E-Rechnungen an Firmen

Grundlage ist das Fiskalisierungsgesetz (Zakon o fiskalizaciji, NN 89/25). In Kroatien unterscheidet man den Teil für Endverbraucher (B2C) und die sogenannte Fiskalisierung 2.0 für E-Rechnungen zwischen Unternehmen (B2B).

| Punkt                                      | B2C: Rechnungen an Private                                | B2B: E-Rechnungen (Fiskalisierung 2.0)                       |
| ------------------------------------------ | --------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------ |
| Start                                      | Alle Zahlungsarten erfasst seit 1\. Januar 2026           | Für MwSt.-Pflichtige seit 1\. Januar 2026                    |
| Pauschalgewerbe und Nicht-MwSt.-Pflichtige | Jede Rechnung an Private wird fiskalisiert                | Empfang seit 1\. Januar 2026, Ausstellung ab 1\. Januar 2027 |
| Zahlungsarten                              | Bargeld, Karte, Überweisung, Online-Karte                 | In der Regel Überweisung                                     |
| Pflichtangaben                             | JIR, ZKI, QR-Code, Zahlungsart, Zeitpunkt der Ausstellung | Strukturierte E-Rechnung, die fiskalisiert wird              |
| Frist                                      | Bei der Ausstellung                                       | Erhaltene E-Rechnung innert 5 Werktagen fiskalisieren        |
| Gratis-Werkzeug                            | Keines genannt                                            | App MIKROeRAČUN für Nicht-MwSt.-Pflichtige                   |

Nachzulesen bei der Porezna uprava: [Rechnungen an Endverbraucher](https://porezna-uprava.gov.hr/hr/fiskalizacija-racuna-u-krajnjoj-potrosnji-b2c-poslovanje/8033), [aktualisierte Hinweise vom Januar 2026](https://porezna-uprava.gov.hr/hr/racuni-u-krajnjoj-potrosnji-azurirano-30-1-2026/8034) und [Fiskalisierung von E-Rechnungen](https://porezna-uprava.gov.hr/hr/fiskalizacija-eracuna-8049/8049).

### Sind Trainer oder Online-Zahlungen ausgenommen?

Nein. Die [Ausnahmeliste der Porezna uprava](https://porezna-uprava.gov.hr/hr/izuzeca-od-obveze-fiskalizacije/8035) nennt nur mengenbasierte Leistungen wie Strom, Gas und Wasser, dazu öffentliche Kommunikation und Versicherungen. Fitness und Kartenzahlungen im Internet stehen nicht darauf.

## Kroatisches Pauschalgewerbe: die Zahlen 2026

Wer als Personal Trainer in Kroatien selbst tätig ist, arbeitet meist über ein Gewerbe (obrt), häufig mit Pauschalbesteuerung (paušalni obrt). Diese ist bis 60'000 Euro Jahreseinnahmen möglich, also bis zur dortigen MwSt.-Schwelle. Unterhalb davon wird auf Training keine MwSt. verrechnet.

| Posten in Kroatien                                        | Wert 2026                                                                                     | Bemerkung                                                   |
| --------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------- | ----------------------------------------------------------- |
| Obergrenze Pauschalgewerbe                                | 60'000 Euro Einnahmen pro Jahr                                                                | Entspricht der MwSt.-Schwelle                               |
| Schwelle MwSt.-Pflicht                                    | 60'000 Euro (seit 1\. Januar 2025)                                                            | Früher 40'000 Euro                                          |
| Monatliche Beiträge                                       | 290,98 Euro (Rente 159,44 + Krankenversicherung 131,54)                                       | Bemessungsgrundlage 797,20 Euro                             |
| Pauschalsteuer oberste Klasse (50'000,01 bis 60'000 Euro) | 1'080 Euro pro Jahr                                                                           | Gilt 2026                                                   |
| Vorschlag 2027, nicht beschlossen                         | Klasse 40'000 bis 50'000 Euro: 1'800 Euro; Klasse 50'000 bis 60'000 Euro: 3'240 Euro pro Jahr | Konsultation 31\. Juli 2026; Klassen 1 bis 5 unverändert    |
| Allgemeiner MwSt.-Satz                                    | 25 %                                                                                          | Kein reduzierter Satz (13 % oder 5 %) für Training gefunden |

Beiträge und Steuer laut [Moj novac](https://mojnovac.hr/pausalni-obrt-2026/) und [Fiskalopedija](https://fiskalopedija.hr/baza-znanja/porez-na-dohodak-pausalni-obrt), Satz und Schwelle laut [Porezna uprava](https://porezna-uprava.gov.hr/hr/oporezivanje-potrosnje/4743). Der Vorschlag für 2027 ist noch nicht in Kraft.

Zur Einordnung der Preise: Eine Einzellektion kostet in einem Zagreber Studio 25 Euro ([Preisliste ALTIS](https://altis.hr/cjenik/)), in Rijeka 30 bis 35 Euro und in Split 30 bis 40 Euro, gemäss öffentlichen Preislisten. Mehr zu Preisen in verschiedenen Städten findest du unter [Personal Trainer Kosten nach Stadt](/blogs/personal-trainer-kosten-nach-stadt).

## Zum Vergleich: was in der Schweiz gilt

Die kroatischen Schwellen und Sätze haben mit deinem Schweizer Geschäft nichts zu tun. Hier die Eckwerte, die du für den Schweizer Teil kennen solltest:

| Thema                      | Schweiz, Stand Oktober 2026                                                                                 | Quelle                                                                                                               |
| -------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- | -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| MWST-Pflicht               | Ab CHF 100'000 weltweitem Umsatz aus steuerbaren Leistungen pro Jahr                                        | [ESTV Grundsätze](https://www.estv2.admin.ch/stp/ds/d-grundsaetze-der-mehrwertsteuer-de.pdf)                         |
| MWST-Normalsatz            | 8,1 % seit 1\. Januar 2024; laut ESTV-Praxis sind Fitness- und Krafttrainingskurse zum Normalsatz steuerbar | [ESTV Steuersätze](https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/mehrwertsteuer/mwst-steuersaetze.html)                     |
| AHV/IV/EO für Selbständige | 10,0 % ab CHF 60'500 Einkommen, darunter sinkende Skala ab 5,371 %, Mindestbeitrag CHF 530                  | [AHV-Merkblatt 2.02](https://www.ahv-iv.ch/p/2.02.d)                                                                 |
| Rechnungen                 | QR-Rechnung seit 30\. Juni 2020; seit 22\. November 2025 nur noch strukturierte Adressen                    | [SIX QR-Rechnung](https://www.six-group.com/de/products-services/banking-services/billing-and-payments/qr-bill.html) |

Beispiel: Eine Trainerin aus Luzern verkauft Online-Coaching an Kundinnen in der Schweiz und betreut im Juli eine Trainingswoche in Istrien über ein kroatisches Gewerbe. Die Zahlungen ihrer Schweizer Kundschaft rechnet sie nach Schweizer Regeln ab, die Woche in Kroatien über das kroatische Gewerbe mit Fiskalrechnung. Wie die beiden Länder steuerlich zusammenspielen, klärt sie mit Treuhänder und kroatischem Buchhalter.

## Online-Kartenzahlung: die grösste Änderung 2026

Bis 2025 galt in Kroatien: Was aufs Konto kommt, wird nicht fiskalisiert. Viele Trainer haben Online-Zahlungen deshalb in dieselbe Schublade gelegt. Das ist vorbei. Bezahlt jemand ein Coaching-Abo oder ein Paket online mit Karte, schickt Stripe, PayPal oder die Bank zwar eine Bestätigung. **Eine Fiskalrechnung ist das nicht.** Für jede erfolgreiche Zahlung brauchst du eine Rechnung mit JIR, ZKI und QR-Code aus deinem Fiskalprogramm.

Heikel sind wiederkehrende Zahlungen. Wer sich einmal anmeldet und monatlich belastet wird, löst jeden Monat eine neue fiskalpflichtige Rechnung aus. Zwanzig Abo-Kunden bedeuten also zwanzig Fiskalrechnungen pro Monat.

### Typische Fälle

| Fall                                       | Was du in Kroatien brauchst                                                |
| ------------------------------------------ | -------------------------------------------------------------------------- |
| Outdoor-Training, Barzahlung               | Sofort eine Fiskalrechnung aus Programm oder Kasse                         |
| Online-Coaching im Monatsabo per Karte     | Eine Fiskalrechnung pro Monatszahlung, auch bei automatischer Verlängerung |
| 10er-Paket per Überweisung                 | Seit 2026 auch für Überweisungen von Privatpersonen eine Fiskalrechnung    |
| Studio verkauft Pakete in der App          | Fiskalrechnung für jede Zahlung aus der Fiskallösung des Studios           |
| Abo-Zahlung an der Theke, bar oder Karte   | Fiskalkasse wie bisher                                                     |
| Firma bezahlt Training für Mitarbeitende   | E-Rechnung: MwSt.-Pflichtige seit 2026, Pauschalisten ab 1\. Januar 2027   |
| Freier Trainer rechnet mit einem Studio ab | B2B-Rechnung, es gelten die E-Rechnungsregeln                              |

Zwei Fehler kommen oft vor: Trainer stellen für Online-Zahlungen weiter gewöhnliche Rechnungen aus wie vor 2026, oder ein Studio startet den Online-Verkauf, ohne festzulegen, wer die Fiskalrechnungen erstellt. Klär die Zuständigkeit, bevor der erste Verkauf läuft.

### E-Rechnungen empfangen: schon jetzt Pflicht

Das Ausstellen von E-Rechnungen kommt für Pauschalisten erst 2027, das Empfangen gilt aber seit dem 1\. Januar 2026\. Mietest du Raum in einem Studio oder kaufst Geräte bei einem MwSt.-pflichtigen Unternehmen, erhältst du eine E-Rechnung und musst sie annehmen können. Die Porezna uprava stellt Nicht-MwSt.-Pflichtigen dafür die Gratis-App MIKROeRAČUN zur Verfügung.

## Was Trainera dabei übernimmt und was nicht

Ohne Umweg gesagt: **Trainera ist keine Fiskalkasse, erstellt keine Fiskalrechnungen und verschickt keine E-Rechnungen**, weder in Kroatien noch in Serbien oder Montenegro. Deine Fiskallösung läuft daneben weiter.

* **Personal Trainer** nutzen die Zahlungsmodelle Nur Anfrage (Preis wird ausserhalb vereinbart), Monatsabo per Karte mit Apple Pay und Google Pay, Zahlung pro Plan und Barzahlung. Dazu kommen PayPal und Banküberweisung. Kundschaft kannst du manuell anlegen und Barzahlungen erfassen, passend für Training vor Ort.
* **Studios** legen Mitgliedspakete in ihrer eigenen Währung an, zum Beispiel in Euro oder Franken, verkaufen sie online per Karte über das eigene Stripe-Konto ohne Trainera-Plattformgebühr (Stripe verrechnet seine Gebühr direkt) und erfassen Zahlungen an der Theke, bar oder per Überweisung.

Ein praktikabler Ablauf: Die Zahlung läuft über Trainera oder die Theke, die Fiskalrechnung kommt aus deinem Programm. In Trainera siehst du, wer bezahlt hat und wie lange ein Paket gilt. Gleich einmal pro Woche die Zahlungsliste mit den ausgestellten Rechnungen ab, dann rutscht nichts durch.

Für Schweizer Trainer und Studios kostet Trainera auf trainera.fit/pricing für die Schweiz: Starter ab CHF 19.90, Pro ab CHF 49.90 und Business ab CHF 99 pro Monat, dazu ein Gratis-Tarif für 3 Kunden; Studios starten mit Core ab CHF 129, White Label ab CHF 239 und Studio ab CHF 279 pro Monat. Alle Tarife auf der [Preisseite](/de/preise). Was ein Studio in Kroatien sonst von seiner Software braucht, steht in [Fitnessstudio-Software in Kroatien](/blogs/fitnessstudio-software-kroatien); zu Karte und Bargeld lies [Zahlungsabwicklung im Fitnessstudio](/blogs/zahlungsabwicklung-fitnessstudio-software).

## Serbien und Montenegro in Kürze

Auch in den Nachbarländern gibt es seit einigen Jahren eine elektronische Fiskalisierung in Echtzeit, mit eigenen Regeln.

| Land       | Fiskalisierung                                                                                                                                  | MwSt.                                                                       | Quelle                                                                                                                            |
| ---------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Serbien    | Gesetz gilt seit 1\. Januar 2022, vollständige E-Fiskalisierung bis 30\. April 2022                                                             | 20 % allgemein, 10 % reduziert                                              | [KPMG Serbien](https://kpmg.com/rs/sr/analize-i-istrazivanja/poreske-vesti/2021/09/podsetnik-kljucni-datumi-e-fiskalizacije.html) |
| Montenegro | Elektronische Fiskalisierung seit 1\. Januar 2021, Übergang bis 1\. Juni 2021; jede Rechnung erhält einen eindeutigen Code der Steuerverwaltung | 21 % allgemein, 15 % und 7 % reduziert; Registrierung ab 30'000 Euro Umsatz | [PwC](https://taxsummaries.pwc.com/montenegro/corporate/other-taxes)                                                              |

Auch dort erstellt Trainera keine Fiskalrechnungen; Details klärst du mit einem Buchhalter vor Ort.

## Checkliste für deinen ersten Monat in Kroatien

1. Alle Zahlungswege notieren: Bargeld, Karte vor Ort, Online-Karte, PayPal, Überweisung.
2. Pro Weg festlegen, aus welchem Programm die Fiskalrechnung kommt und wer sie erstellt.
3. Für Abos einen Rhythmus wählen: Rechnung gleich nach jeder Zahlung oder tägliche Kontrolle.
4. Als Pauschalist mit Firmenkunden die E-Rechnung ab 1\. Januar 2027 vorbereiten und MIKROeRAČUN testen.
5. Die Einnahmen gegenüber der 60'000-Euro-Grenze und den vorgeschlagenen Klassen 2027 verfolgen.
6. Für den Schweizer Teil deinen Umsatz gegenüber der MWST-Grenze von CHF 100'000 im Auge behalten.
7. Einmal im Monat die Zahlungsliste der Software mit den ausgestellten Rechnungen vergleichen.

_Trainera verwaltet Kundschaft, Mitglieder, Pakete und Zahlungen, die Fiskallösung bleibt deine: mehr zur [Fitnessstudio-Software](/de/fitnessstudio-software) und zur [Software für Personal Trainer](/de/personal-trainer-software)._

## FAQ

### Muss ich in Kroatien auch Online-Kartenzahlungen fiskalisieren?

Ja. Seit dem 1. Januar 2026 wird in Kroatien jede Rechnung an Private fiskalisiert, unabhängig von der Zahlungsart. Die Bestätigung von Stripe, PayPal oder der Bank ersetzt die Fiskalrechnung nicht, auch nicht bei automatischen Verlängerungen.

### Gilt die kroatische Fiskalisierung auch für meine Kundschaft in der Schweiz?

Die Fiskalisierung ist kroatisches Recht für Rechnungen aus Kroatien. Für dein Schweizer Geschäft gelten die Schweizer Regeln, etwa die MWST-Pflicht ab CHF 100'000 Umsatz und der Normalsatz von 8,1 % laut ESTV. Grenzüberschreitende Fälle klärst du mit Treuhänder und kroatischem Buchhalter. Stand Oktober 2026, keine Steuerberatung.

### Ab wann stellen Pauschalisten in Kroatien E-Rechnungen aus?

Empfangen müssen sie E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2026, ausstellen an Firmen ab dem 1. Januar 2027. Die Porezna uprava bietet dafür die Gratis-App MIKROeRAČUN an.

### Wie hoch sind die Beiträge im kroatischen Pauschalgewerbe 2026?

290,98 Euro pro Monat: 159,44 Euro für die Rente und 131,54 Euro für die Krankenversicherung auf einer Bemessungsgrundlage von 797,20 Euro. Die Pauschalsteuer richtet sich nach der Einnahmenklasse.

### Erstellt Trainera Fiskalrechnungen?

Nein. Trainera ist keine Fiskalkasse und erstellt weder Fiskalrechnungen noch E-Rechnungen. Zahlungen erfasst du in Trainera, die Rechnungen kommen aus deinem eigenen Fiskalprogramm.

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Source: https://trainera.fit/blogs/fiskalisierung-kroatien-personal-trainer-fitnessstudio-ch
