# Freelance PT in den VAE: Lizenz und Steuer für Schweizer

> Wer als Trainer aus der Schweiz in Dubai freiberuflich arbeiten will, braucht REPs UAE und eine Lizenz, die Leitfäden mit etwa AED 12'000 bis 22'000 ansetzen. Dazu: Umsatzsteuer 5 % ab AED 375'000 im Vergleich zur Schweizer MWST, PDPL und revDSG und die Zahlungswege.

*Author: Trainera Team  |  Published: 2026-10-11  |  Reading time: 7 min*

## Wie wirst du in den VAE freiberuflicher Personal Trainer?

Wer als Trainerin oder Trainer aus Zürich oder Genf nach Dubai wechseln will, braucht dort zwei Dinge: eine Registrierung bei **REPs UAE auf Level 3**, die Studios in der Praxis verlangen, und eine **Freelance-Lizenz oder -Genehmigung**. Leitfäden setzen für ein selbst eingereichtes Setup 2026 insgesamt etwa AED 12'000 bis 22'000 an, bei 3 bis 4 Wochen Bearbeitungszeit. Ab AED 375'000 steuerpflichtigem Jahresumsatz wird die Registrierung für die Umsatzsteuer von 5 % Pflicht.

Zum Vergleich mit der Schweiz: Hier wirst du ab CHF 100'000 Umsatz mehrwertsteuerpflichtig, der Normalsatz liegt bei 8,1 % ([ESTV](https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/mehrwertsteuer/mwst-steuersaetze.html)), und als Selbständige oder Selbständiger meldest du dich bei der Ausgleichskasse an ([ahv-iv.ch](https://www.ahv-iv.ch/p/2.02.d)). Alles Weitere, vom Datenschutz bis zu den Zahlungswegen, folgt aus Lizenz und Steuerstatus. Das ist keine Rechts- oder Steuerberatung, Stand Oktober 2026: Klär dein Setup mit einer Lizenzberatung, der Federal Tax Authority oder einem Buchhalter in den VAE, und vor dem Wegzug mit deinem Treuhänder und der Ausgleichskasse.

## Welcher Weg zur Genehmigung zu dir passt

Am meisten entscheidet dein Visum. Leitfäden beschreiben zwei Hauptwege, dazu Free-Zone- und GoFreelance-Varianten.

| Weg                                               | Für wen                                           | Berichtete Kosten (2026)                                                                                                 | Quelle           |
| ------------------------------------------------- | ------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ | ---------------- |
| Freelance-Lizenz mit 2-Jahres-Aufenthaltsvisum    | Personen mit Touristen- oder Arbeitsvisum         | etwa AED 12'000 bis 22'000 insgesamt bei Eigeneinreichung; 3 bis 4 Wochen                                                | Sarmat           |
| Nur Genehmigung                                   | Gesponserte Ansässige, z. B. mit Ehepartner-Visum | nicht separat angegeben; NOC des Sponsors nötig                                                                          | Sarmat           |
| Free-Zone-Lizenz (Beispiel Meydan)                | Wer eine Firmenstruktur möchte                    | ab AED 12'500                                                                                                            | Meydan Free Zone |
| GoFreelance (TECOM / Dubai Development Authority) | Freelancer in zugelassenen Tätigkeiten            | etwa AED 7'500 pro Jahr; im ersten Jahr mit Visum, Medizincheck, Emirates ID und Versicherung etwa AED 12'000 bis 16'000 | Zola Group       |
| Festlandlizenz                                    | Wer onshore arbeiten will                         | nur auf Anfrage                                                                                                          | DET (früher DED) |

Die Wege beschreibt der [Leitfaden von Sarmat zur Freelance-Lizenz für Personal Trainer in Dubai](https://sarmat.ae/resources/freelance-personal-trainer-license-dubai). Ob Personal Training unter GoFreelance zugelassen ist, ist nicht bestätigt; frag vor der Bewerbung nach. Alle Beträge stammen von Beratungsfirmen und Free Zones, nicht aus amtlichen Gebührenordnungen.

Die Lizenz ersetzt REPs UAE nicht. Was Level 3 verlangt, also internationale Zertifizierung, aktuelle Reanimation und Erste Hilfe, Berufshaftpflicht und jährliche Weiterbildung (CPD), steht im Beitrag zur [Personal-Trainer-Lizenz in Dubai und REPs UAE](/blogs/personal-trainer-lizenz-dubai-reps-ch).

## Wo du als Freelancer trainieren darfst

* **Hausbesuche und Online-Coaching:** laut Sarmat von der Freelance-Lizenz abgedeckt.
* **Kommerzielle Studios:** Lizenz, Registrierung beim Dubai Sports Council, REPs-Karte und eine Vereinbarung mit dem Studio.
* **Parks und Strände:** Einzeltraining ist "generally permitted", Gruppen-Bootcamps "generally need authorization".

Hausbesuche plus Online-Kundschaft sparen Studiogebühren und die schlimmste Sommerhitze. Regeln für Abu Dhabi haben wir nicht recherchiert; frag dort direkt nach.

## Versicherung

REPs UAE erwartet eine Berufshaftpflicht, dazu solltest du eine Betriebshaftpflicht haben. Die [Seite von Meydan Free Zone zur Coaching-Lizenz](https://www.meydanfz.ae/activity-hub/how-to-start-a-personal-sports-coaching-services-business-with-meydan-free-zone) nennt "AED 1 million per claim" als üblichen Ausgangspunkt für beide Deckungen.

Frag den Versicherer, ob Training in Wohnungen der Kundschaft, im Freien und mit Online-Kunden ausserhalb der VAE gedeckt ist, etwa wenn du weiterhin Kundinnen in Luzern oder Bern online betreust. Eine Police für die Studiofläche deckt das nicht zwingend.

## Umsatzsteuer VAE und MWST Schweiz im Vergleich

In den VAE gilt 5 % Umsatzsteuer. Pflicht wird die Registrierung über AED 375'000 Jahresumsatz, freiwillig ist sie ab AED 187'500.

| Punkt                                 | VAE                                                              | Schweiz                                                          | Quellen                  |
| ------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------- | ------------------------ |
| Normalsatz                            | 5 %                                                              | 8,1 %                                                            | ClearTax; ESTV           |
| Pflichtregistrierung                  | über AED 375'000 steuerpflichtiger Umsatz und Einfuhren pro Jahr | ab CHF 100'000 weltweitem Umsatz aus steuerbaren Leistungen      | ClearTax, Taxually; ESTV |
| Freiwillige Registrierung             | ab AED 187'500                                                   | jederzeit möglich                                                | ClearTax, Taxually; ESTV |
| Personal Training, Abos, Gruppenkurse | normal besteuert, keine Nullrate oder Ausnahme gefunden          | laut ESTV-Praxis Fitness- und Krafttrainingskurse zum Normalsatz | Oncount; ESTV            |
| Inhalt der Steuerrechnung             | TRN, Lieferdatum, Beschreibung, Steuer separat                   | nicht Thema dieses Beitrags                                      | Oncount                  |

Quellen: [ClearTax zur Umsatzsteuer in den VAE](https://www.cleartax.com/ae/vat-in-uae), der [Buchhaltungsleitfaden von Oncount für Fitnessbetriebe in den VAE](https://oncount.com/articles/accounting-guide-fitness-uae/) und die [Grundsätze der Mehrwertsteuer der ESTV](https://www.estv2.admin.ch/stp/ds/d-grundsaetze-der-mehrwertsteuer-de.pdf). Die Seite der Federal Tax Authority konnten wir nicht abrufen; bestätige die Schwellen dort oder bei einem Buchhalter.

Überschlag: AED 375'000 pro Jahr sind etwa AED 31'250 pro Monat. Bei AED 300 pro Lektion sind das rund 104 Lektionen im Monat. Ein voll ausgelasteter Trainer mit zusätzlicher Online-Kundschaft kann das erreichen. Verfolg den Umsatz monatlich und frag nach, wie die Schwelle gemessen wird.

## Datenschutz: PDPL in den VAE, revDSG in der Schweiz

Das föderale Datenschutzgesetz der VAE (Federal Decree-Law No. 45 of 2021, PDPL) ist in Kraft, seine Ausführungsbestimmungen waren bis März 2026 aber nicht erlassen.

* Erlassen am 26\. September 2021, in Kraft seit 2\. Januar 2022 ([DLA Piper](https://www.dlapiperdataprotection.com/countries/uae-general/law.html); Gesetzestext auf [uaelegislation.gov.ae](https://uaelegislation.gov.ae/en/legislations/1972/download)).
* Gilt nicht in DIFC, ADGM und Dubai Healthcare City, die eigene Regeln haben.
* Gesundheits- und Bankdaten unterstehen zusätzlich Sektorregeln.
* Chambers (Stand 10\. März 2026): Die Ausführungsbestimmungen "have yet to be issued", die Durchsetzung ist bisher begrenzt ([Chambers UAE 2026](https://practiceguides.chambers.com/practice-guides/data-protection-privacy-2026/uae/trends-and-developments)).

Einige Blogs von 2026 melden, die Bestimmungen seien mit Stichtag 2027 publiziert worden; keiner nennt einen Kabinettsbeschluss. Plane nicht darauf.

Betreust du weiter Kundschaft in der Schweiz, gilt für diese Daten auch das revidierte Datenschutzgesetz: Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert, eine nötige Einwilligung muss ausdrücklich sein, und Bekanntgaben ins Ausland sind nur mit angemessenem Schutz oder geeigneten Garantien erlaubt (Art. 5, 6 und 16 [revDSG](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2022/491/de)). Gute Praxis ist überall dieselbe: Verletzungen, Diagnosen, Gewicht und Fortschrittsfotos nur erfragen, wenn nötig, den Zweck erklären, alles an einem Ort statt in Handyfotos und Chats ablegen und löschen, wenn eine Kundin geht und darum bittet.

## Wie Kundschaft in den VAE zahlt

Karten und Wallets dominieren. Laut PPRO-Daten von 2023 entfielen im E-Commerce der VAE 52 % auf Karten, 24 % auf E-Wallets, 11 % auf Überweisungen und 7 % auf Bargeld; Visa hatte 56 % und Mastercard 39 % der Kartenzahlungen ([PPRO](https://www.ppro.com/countries/united-arab-emirates/)). Zum Vergleich in der Schweiz: Im Distanzgeschäft lagen 2025 Bezahl-Apps bei 32 %, Kreditkarten bei 19 % ([SNB-Zahlungsmittelumfrage](https://www.snb.ch/dam/jcr:0dd1da28-49ad-456c-bb4b-461dc3202bf7/paytrans%5Fsurvey%5Freport%5F2025.de.pdf)).

Stripe-Konten in den VAE akzeptieren laut [Stripe-Support](https://support.stripe.com/questions/which-payments-methods-and-products-are-available-in-the-uae) "Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay, Link"; Ratenkauf ist dort nicht aufgeführt.

Ratenkauf (Tabby, Tamara) reguliert die Zentralbank: Kurzfristige Kredite sind zinsfrei, Gebühren inklusive Verzugsgebühren auf 30 % des Kredits begrenzt, der Betrag höchstens AED 20'000 oder drei Monate geprüftes Nettoeinkommen, je nachdem was tiefer ist, die Laufzeit höchstens 12 Monate ([CBUAE-Regelwerk](https://rulebook.centralbank.ae/en/rulebook/finance-companies-regulation-0)). Für grosse PT-Pakete meldest du dich direkt beim Anbieter an.

## Kostenskizze fürs erste Jahr

* Lizenz oder Genehmigung mit Visum: etwa AED 12'000 bis 22'000 (Eigeneinreichung, Sarmat 2026), weniger bei reiner Genehmigung.
* Berufs- und Betriebshaftpflicht: Offerte einholen; AED 1 Million pro Schadenfall gilt als üblicher Start.
* REPs-UAE-Registrierung und Verlängerung: aktuelle Gebühr bei REPs UAE erfragen.
* Reanimation, Erste Hilfe und jährliches CPD: Offerten der Kursanbieter.
* Coaching-Software: Trainera ab CHF 0 (Free) bis CHF 99 pro Monat (Business) mit Schweizer Konto.

Teile die Summe durch die Lektionen, die du im ersten Jahr realistisch verkaufst. Kostet allein die Lizenz AED 15'000 und du verkaufst 600 Lektionen, sind das AED 25 pro Lektion, bevor irgendetwas anderes bezahlt ist.

## Typische Fehler beim Schritt in die Selbständigkeit

* Lizenz beantragen, ohne zu prüfen, ob Personal Training darauf aufgeführt ist.
* REPs-Registrierung verfallen lassen, weil Reanimationskurs oder Versicherung abgelaufen sind.
* Monatelang Bargeld ohne Belege annehmen und später den Umsatz nicht belegen können.
* Preise ohne Lizenz, Visum und Versicherung als Fixkosten kalkulieren.
* Gesundheitsnotizen in WhatsApp-Verläufen und der Fotogalerie aufbewahren.

Zu Preisen siehe den Beitrag [was ein Personal Trainer in Dubai kostet](/blogs/personal-trainer-kosten-dubai-ch) und die allgemeine [Checkliste für den Start als Personal-Trainer-Business](/blogs/personal-trainer-business-starten).

## Was Trainera abdeckt

Trainera übernimmt die Coaching-Seite. Es stellt keine Lizenzen aus, registriert dich nicht für die Steuer und erstellt keine FTA-Steuerrechnungen.

* Trainings- und Ernährungspläne, Check-ins, Habits und Chat, mit kostenloser Client-App für iOS, Android und Web.
* Aufnahmefragebögen auf jedem Plan, auch Free, damit die Krankengeschichte an einem Ort liegt.
* Gebrandete Trainer-Website und Eintrag im Trainer-Marktplatz.
* Zahlungsmodelle: nur Anfrage, Monatsabo per Karte (Apple Pay und Google Pay bei monatlichen Coaching-Abos), pro Plan und selbst erfasste Barzahlungen für Lektionen vor Ort; dazu PayPal und Überweisung.
* Kein Ratenkauf. Tabby oder Tamara laufen über den jeweiligen Anbieter, die Kundschaft erfasst du in Trainera.
* 26 App-Sprachen, darunter Arabisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch.

| Trainer-Plan | Preis pro Monat (Schweiz) | Kunden | Automationen              |
| ------------ | ------------------------- | ------ | ------------------------- |
| Starter      | CHF 19.90                 | 10     | 1                         |
| Pro          | CHF 49.90                 | 30     | 3                         |
| Business     | CHF 99                    | 75     | 10 plus visueller Builder |

Dazu gibt es Free für CHF 0 mit bis zu 3 Kunden. Preise auf trainera.fit/pricing für die Schweiz; jährlich gilt etwa der 10-fache Monatspreis. Wer in den VAE ansässig ist, sieht dort US-Dollar-Preise. Alle Funktionen auf der [Seite zur Personal-Trainer-Software](/de/personal-trainer-software); wie du Online-Kundschaft dazunimmst, zeigt der Beitrag [ein Online-Coaching-Angebot aufbauen](/blogs/online-coaching-angebot-erstellen).

## Dein Setup in der richtigen Reihenfolge

1. REPs-UAE-Level-3, Reanimation und Versicherung bestätigen.
2. Weg nach Visum wählen: Lizenz mit Visum, Genehmigung mit NOC, Free Zone oder GoFreelance, falls Personal Training zugelassen ist.
3. Für jede Gebühr eine schriftliche Offerte einholen.
4. Trainingsorte festlegen und Gruppenlektionen im Freien bewilligen lassen.
5. Preise so setzen, dass die Fixkosten gedeckt sind; Umsatz gegen AED 187'500 und 375'000 verfolgen.
6. Kurzen Datenschutzhinweis schreiben und Gesundheitsdaten in einem System halten.
7. Zahlungswege festlegen: Karte, Apple Pay, Google Pay, Überweisung oder erfasstes Bargeld.

_Dein Coaching-Business an einem Ort: [Trainera für Personal Trainer ansehen](/de/personal-trainer-software)._

## FAQ

### Was kostet eine Freelance-Lizenz für Personal Trainer in Dubai?

Leitfäden nennen 2026 insgesamt etwa AED 12'000 bis 22'000 für eine selbst eingereichte Freelance-Lizenz mit Aufenthaltsvisum. Eine Coaching-Lizenz der Meydan Free Zone ist ab AED 12'500 gelistet, eine GoFreelance-Genehmigung bei etwa AED 7'500 pro Jahr ohne Visumskosten.

### Bekomme ich als Personal Trainer ein Freelance-Visum in Dubai?

Leitfäden beschreiben eine Freelance-Lizenz mit 2-Jahres-Aufenthaltsvisum für Personen mit Touristen- oder Arbeitsvisum. Gesponserte Ansässige, etwa mit Ehepartner-Visum, können nur eine Genehmigung mit dem NOC des Sponsors erhalten.

### Wie unterscheidet sich die Umsatzsteuer der VAE von der Schweizer MWST?

In den VAE gilt 5 %, Pflicht ab AED 375'000 steuerpflichtigem Jahresumsatz, freiwillig ab AED 187'500. In der Schweiz liegt der Normalsatz bei 8,1 %, MWST-pflichtig wirst du ab CHF 100'000 Umsatz. Personal Training ist in beiden Ländern normal steuerbar; klär Details mit Buchhalter, Treuhänder oder ESTV.

### Gilt das Datenschutzgesetz der VAE für Personal Trainer?

Das föderale PDPL (Decree-Law 45 of 2021) ist seit Januar 2022 in Kraft, gilt aber nicht in DIFC, ADGM und Dubai Healthcare City, und die Ausführungsbestimmungen waren bis März 2026 nicht erlassen. Für Kundschaft in der Schweiz gilt zusätzlich das revDSG.

### Kann Kundschaft in den VAE mit Tabby oder Tamara zahlen?

Nur, wenn du dich direkt bei diesen Anbietern anmeldest. Stripe listet in den VAE Visa, Mastercard, Apple Pay, Google Pay und Link, ohne Ratenkauf, und auch Trainera hat keine Ratenkauf-Option.

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Source: https://trainera.fit/blogs/freelance-personal-trainer-vae-ch
