# PT-Versicherung UK, Irland, Australien und Schweiz

> Welche Versicherung Personal Trainer in UK, Irland und Australien brauchen: Haftpflicht und Berufshaftpflicht, übliche Summen und Prämien, Register wie CIMSPA, REPs und AUSactive, Online-Coaching, nötige Unterlagen und was Selbständige in der Schweiz zusätzlich klären müssen.

*Author: Trainera Team  |  Published: 2026-10-11  |  Reading time: 7 min*

## Welche Versicherung brauchen Personal Trainer in UK, Irland und Australien, und was gilt in der Schweiz?

In allen drei Ländern tragen selbständige Trainer meist zwei Deckungen: **Public Liability** (Haftpflicht für Verletzungen Dritter und Sachschäden) und **Professional Indemnity** (Berufshaftpflicht für Ansprüche, dein Rat oder Programm habe geschadet). Studios in UK verlangen oft **5 bis 10 Mio. £ Haftpflicht**, die meisten Trainer zahlen **unter 150 £ pro Jahr** für beides; in Australien ist **10 Mio. A$ Haftpflicht plus 1 Mio. A$ Berufshaftpflicht** verbreitet.

In der Schweiz kommt eine andere Frage zuerst: Als Selbständige bist du nicht obligatorisch gegen Unfall versichert und hast keine Arbeitslosenversicherung ([AHV-Merkblatt 2.02](https://www.ahv-iv.ch/p/2.02.d)). Wer aus Zürich nach London, Dublin oder Sydney geht oder dort Online-Kundschaft betreut, sollte beide Seiten kennen. Das ist keine Versicherungs-, Rechts- oder Finanzberatung, Stand Oktober 2026: Lies den Policentext und sprich mit einem Makler.

## Die drei Länder im Überblick

|                                      | Vereinigtes Königreich                            | Irland                             | Australien                                            |
| ------------------------------------ | ------------------------------------------------- | ---------------------------------- | ----------------------------------------------------- |
| Übliche Haftpflichtsumme             | 5 bis 10 Mio. £ (von Studios verlangt)            | keine verlässliche Quelle          | 10 Mio. A$                                            |
| Berufshaftpflicht                    | separat, oft gebündelt                            | keine verlässliche Quelle          | 1 Mio. A$; AUSactive Professional Plus bis 20 Mio. A$ |
| Kosten pro Jahr                      | ab etwa 45 bis 55 £; meist unter 150 £ für beides | keine verlässliche Quelle          | für diesen Artikel nicht belegt                       |
| Gesetzlich vorgeschrieben?           | keine offizielle Aussage gefunden                 | keine offizielle Aussage gefunden  | nein, aber fast jedes Studio verlangt sie             |
| Wichtigstes Register                 | CIMSPA; neues REPs (repsuk.org)                   | REPs Ireland (freiwillig)          | AUSactive                                             |
| Prüft das Register die Versicherung? | das neue REPs ja                                  | in unseren Quellen nicht angegeben | ja, alle Mitglieder brauchen PI und PL                |

UK: [Institute of Personal Trainers, September 2026](https://instituteofpersonaltrainers.com/blog/best-personal-trainer-insurance-uk), [FitPro](https://www.fitpro.com/insurance/personal-trainer-insurance/) und [Insure4Sport](https://www.insure4sport.co.uk/personal-trainer-insurance/) (Zweitquellen von Ausbildungsanbieter und Versicherer). Australien: [fitnesseducation.edu.au](https://www.fitnesseducation.edu.au/blog/business/fitness-insurance-what-you-need-to-know/) (Zweitquelle) und [AUSactive](https://ausactive.org.au/membership/personal%5Ftrainer/).

## Haftpflicht und Berufshaftpflicht: der Unterschied

* **Haftpflicht:** Eine Kundin stolpert über deine Kettlebell im Gang, oder eine heruntergefallene Hantel beschädigt den Boden. Jemand ist verletzt oder etwas kaputt.
* **Berufshaftpflicht:** Ein Kunde sagt, dein Programm habe eine Rückenverletzung ausgelöst oder deine Ernährungsberatung eine Erkrankung verschlimmert. Es geht um dein fachliches Urteil.

Online verschiebt sich das Gewicht: Du bist selten im Raum, also zählt die Haftpflicht weniger, aber jeder Plan, jede Check-in-Antwort und jedes Ernährungsziel ist Beratung.

## Vereinigtes Königreich

Kommerzielle Studios und Freizeitzentren verlangen oft 5 bis 10 Mio. £ Haftpflicht; die Berufshaftpflicht ist separat. Kombinierte Policen beginnen laut Institute of Personal Trainers (September 2026) bei etwa 45 bis 55 £ pro Jahr; FitPro listet zum Beispiel 5 Mio. £ Deckung für 65 £ inklusive Versicherungssteuer.

[CIMSPA](https://cimspa.co.uk/membership-products/personal-trainer-practitioner/) Personal Trainer Practitioner kostet 38,94 £ pro Jahr inklusive Steuer, setzt eine anerkannte PT-Qualifikation (meist Level 3) und 10 CPD-Punkte pro Jahr voraus. Das neue [REPs](https://repsuk.org/) startete am 26\. Juni 2026 und prüft Identität, Qualifikation und **Versicherung**; ohne gültige Police kein Profil.

Wer Gesundheitsdaten hält, schuldet wahrscheinlich die ICO-Datenschutzgebühr: Tier 1 kostet 52 £ pro Jahr, laut [ICO](https://ico.org.uk/for-organisations/data-protection-fee/) und einer Zusammenfassung von Lewis Silkin (2025). Frag den Makler, ob eine Datenpanne mitversichert ist. Den ganzen UK-Start mit HMRC, Self Assessment und Mehrwertsteuer ab 90.000 £ beschreibt [Personal-Trainer-Business in UK gründen](/blogs/personal-trainer-selbststaendig-uk).

## Irland

Verlässliche irische Summen oder Prämien fanden wir nicht, darum nennen wir keine. Du brauchst Offerten von Versicherern oder Maklern, die irische Fitnessfachleute versichern. [REPs Ireland](https://www.repsireland.ie/) ist ein freiwilliges Register mit den Kategorien Fitness Instructor, Personal Trainer und Pilates Teacher, in Zusammenarbeit mit [Ireland Active](https://irelandactive.ie/). Eine gesetzliche Regulierung von Personal Trainern fanden wir nicht; Studios setzen eigene Bedingungen für freie Trainer.

Nimm die UK-Werte als Gesprächsbasis, nicht als irischen Preis. Lass dir Summen in Euro, das Gebiet und die Abdeckung von Online-Kundschaft im Ausland nennen. Was Kundinnen in Irland pro Lektion zahlen, steht bei den [Kosten für Personal Training in Irland](/blogs/personal-trainer-kosten-irland-ch).

## Australien

Üblich sind 10 Mio. A$ Haftpflicht plus 1 Mio. A$ Berufshaftpflicht; gesetzlich vorgeschrieben ist das nicht, fast jedes Studio verlangt es aber, laut dem Leitfaden eines Ausbildungsanbieters (Zweitquelle). AUSactive macht die Versicherung zur Mitgliedsbedingung; das über Marsh vermittelte Paket Professional Plus deckt bis 20 Mio. A$.

| AUSactive-Anforderung | Detail                                                                                          |
| --------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Personal Trainer      | Certificate IV oder Diploma in Fitness, oder Abschluss in Sport- oder Bewegungswissenschaft     |
| Gym Instructor        | Certificate III in Fitness                                                                      |
| Erste Hilfe           | gültiger, landesweit anerkannter Erste-Hilfe- und Reanimationsnachweis                          |
| Beitrag               | 160 A$ für 12 Monate oder 280 A$ für 24 Monate (16 A$ pro Monat per Lastschrift über 24 Monate) |
| CPD (Accredited)      | 20 Punkte über zwei rollierende Jahre                                                           |
| Versicherung          | PI und PL für alle Mitglieder                                                                   |

Quellen: [AUSactive-Anforderungen](https://ausactive.org.au/ausactive-registration-requirements/) und [AUSactive-Mitgliedschaft](https://ausactive.org.au/membership/registered-and-accredited-professional/). Wer Gesundheitsdaten erfasst, gilt laut OAIC als Gesundheitsdienstleister und fällt unabhängig vom Umsatz unter den Privacy Act. Mehr zu ABN, GST und Datenschutz in [Personal-Trainer-Business in Australien](/blogs/personal-trainer-selbststaendig-australien).

## Zum Vergleich: was Selbständige in der Schweiz absichern

Für Berufshaftpflicht-Prämien in der Schweiz haben wir keine belegten Zahlen, darum nennen wir keine. Belegt ist die Seite der Sozialversicherungen, und die unterscheidet sich stark von UK, Irland und Australien:

* **AHV/IV/EO:** 10,0 % ab CHF 60'500 Einkommen, darunter sinkende Skala ab 5,371 %, Minimum CHF 530 pro Jahr; Anmeldung bei der Ausgleichskasse.
* **Unfall:** kein UVG-Obligatorium für Selbständige. Die Suva-Unternehmerversicherung ist freiwillig; der versicherte Verdienst liegt 2026 zwischen CHF 66'690 und CHF 148'200 ([Suva](https://www.suva.ch/de-ch/versicherung/unfallversicherung/unternehmerversicherung-fuer-selbststaendige/versicherungspraemien-bei-unfallversicherung-fuer-selbststaendige)).
* **Vorsorge und Krankentaggeld:** BVG freiwillig, Krankentaggeld optional, keine Absicherung gegen Arbeitslosigkeit ([BSV](https://www.bsv.admin.ch/de/selbststaendigkeit)).
* **Daten:** Nach dem revDSG sind Gesundheitsdaten besonders schützenswert; eine nötige Einwilligung muss ausdrücklich sein.

Beispiel: Eine Trainerin aus Winterthur zieht für ein Jahr nach Melbourne. Dort braucht sie für AUSactive PI und PL; für ihre Schweizer Online-Kundschaft muss sie mit Versicherer und Ausgleichskasse klären, was während des Auslandjahres gilt.

## Acht Fragen an den Versicherer

1. **Welche Summen für Haftpflicht und Berufshaftpflicht?** Abgleichen mit dem, was dein Studio verlangt.
2. **Welche Aktivitäten?** PT, Gruppenkurse, Pratzen, Outdoor-Bootcamps, prä- und postnatal, Sportmassage: alles genannt oder klar eingeschlossen?
3. **Online-Coaching?** Schriftliche Programme, Video-Check-ins und Ernährungsberatung aus der Ferne.
4. **Welches Gebiet?** Sind Ansprüche von Kundschaft in anderen Ländern, etwa in der Schweiz, gedeckt?
5. **Ernährungsberatung?** Wie weit reicht die Police, ab wann erwartet sie eine Überweisung an eine Ernährungsfachperson?
6. **Claims-made oder occurrence-based?** Entscheidet, ob ein später gemeldeter Anspruch noch gedeckt ist.
7. **Welche Qualifikation wird vorausgesetzt?** Level 3, REPs-Ireland-Kategorie oder Certificate IV.
8. **Datenpannen oder Cybervorfälle?** Falls nicht, separat entscheiden.

## Unterlagen, die im Schadenfall helfen

Die Versicherung zahlt, Unterlagen helfen bei der Abwehr. Wer zeigen kann, was gefragt, gesagt und verordnet wurde, steht besser da als jemand, der sich auf sein Gedächtnis verlässt.

* **Unterschriebener Aufnahme- und Gesundheitsfragebogen** (PAR-Q oder ähnlich) vor der ersten Lektion, aktualisiert bei Veränderungen.
* **Schriftliche Einwilligung** für Gesundheitsdaten. In UK sind sie eine besondere Kategorie nach UK GDPR; die [ICO](https://ico.org.uk/for-organisations/uk-gdpr-guidance-and-resources/lawful-basis/a-guide-to-lawful-basis/special-category-data/) verlangt eine Grundlage nach Artikel 6 und eine Bedingung nach Artikel 9, etwa ausdrückliche Einwilligung. Irland wendet die EU-DSGVO gleich an, die Schweiz das revDSG.
* **Das tatsächlich abgegebene Programm** mit Datum.
* **Check-in-Notizen**, besonders bei gemeldeten Schmerzen und deiner Reaktion.
* **Nachrichten an einem Ort** statt verteilt über private Apps.

Wann du aufhörst zu coachen und an Physiotherapie oder Arzt verweist, behandelt [wann ein Personal Trainer weiterverweisen sollte](/blogs/wann-sollte-ein-personal-trainer-ueberweisen-ch).

## Was Trainera dazu beiträgt

Trainera ist Coaching-Software, weder Versicherer noch Register, und stellt keine Versicherung bereit oder prüft sie. Es unterstützt die Dokumentation:

* **Fragebögen (Aufnahmeformulare)** auf jedem Plan, auch Free, damit alle dieselben Gesundheits- und Einwilligungsfragen beantworten.
* **Trainings- und Ernährungspläne** pro Person gespeichert, aus über 1'800 Übungen mit Video und über 1'100 Rezepten.
* **Check-ins, Habits und Chat** in einem Verlauf pro Person in der kostenlosen Client-App für iOS, Android und Web.

Für Trainer mit Sitz in der Schweiz zeigt trainera.fit/pricing diese Pläne; in UK, Irland und Australien gelten dort die jeweiligen Landespreise:

| Trainer-Plan (monatlich) | Preis Schweiz | Kundinnen und Kunden |
| ------------------------ | ------------- | -------------------- |
| Free                     | CHF 0         | 3                    |
| Starter                  | ab CHF 19.90  | 10                   |
| Pro                      | ab CHF 49.90  | 30                   |
| Business                 | ab CHF 99     | 75                   |

Jährlich zahlst du etwa das Zehnfache des Monatspreises. Trainera beansprucht keine Zertifizierung oder Rechtskonformität für dich; du bleibst Verantwortliche oder Verantwortlicher für die Daten deiner Kundschaft. Die Coaching-Werkzeuge findest du auf der [Trainera-Plattform für Trainer](/de/personal-trainer-software).

## Checkliste vor der nächsten Kundin

* Frag jedes Studio nach der verlangten Haftpflichtsumme.
* Hol mindestens zwei Offerten mit Haftpflicht und Berufshaftpflicht ein.
* Lass dir Online-Coaching, Ernährungsberatung und die Länder deiner Online-Kundschaft bestätigen.
* Halte deinen Registerstatus aktuell: CIMSPA oder REPs, REPs Ireland, AUSactive.
* In der Schweiz: Unfallversicherung und Krankentaggeld als Selbständige klären.
* Nutz einen schriftlichen Aufnahmebogen mit ausdrücklicher Einwilligung für Gesundheitsdaten.
* Trag das Erneuerungsdatum der Police in die Agenda ein.

Für die USA gilt ein anderer Markt, siehe [Personal-Trainer-Versicherung in den USA](/blogs/personal-trainer-versicherung-usa-ch). Wer noch aufbaut, findet die Reihenfolge in der [Checkliste für den Start als Personal Trainer](/blogs/personal-trainer-business-starten).

_Aufnahmeformulare, Pläne und Check-ins für jede Kundin festhalten: mit der [Trainera-Plattform für Trainer](/de/personal-trainer-software)._

## FAQ

### Bin ich als selbständiger Personal Trainer in der Schweiz gegen Unfall versichert?

Nicht automatisch. Für Selbständige gibt es kein UVG-Obligatorium; die Suva-Unternehmerversicherung ist freiwillig, 2026 mit versichertem Verdienst zwischen CHF 66'690 und CHF 148'200. Krankentaggeld ist optional, eine Arbeitslosenversicherung gibt es nicht (BSV, AHV-Merkblatt 2.02).

### Was kostet eine Personal-Trainer-Versicherung in UK?

Kombinierte Policen mit Haftpflicht und Berufshaftpflicht beginnen laut Institute of Personal Trainers (September 2026) bei etwa 45 bis 55 £ pro Jahr, die meisten zahlen unter 150 £. Studios verlangen oft 5 bis 10 Mio. £ Haftpflicht.

### Ist eine Versicherung für Personal Trainer gesetzlich vorgeschrieben?

Eine offizielle Aussage dazu fanden wir für UK, Irland und Australien nicht. In der Praxis verlangen Studios sie, und die AUSactive-Mitgliedschaft setzt PI- und PL-Deckung voraus.

### Welche Versicherung brauche ich in Australien?

Üblich sind 10 Mio. A$ Haftpflicht plus 1 Mio. A$ Berufshaftpflicht. AUSactive verlangt passende Deckung von allen Mitgliedern; das Paket Professional Plus über Marsh deckt bis 20 Mio. A$.

### Deckt eine Personal-Trainer-Versicherung Online-Coaching ab?

Nicht immer. Frag ausdrücklich nach schriftlichen Programmen, Check-ins aus der Ferne und Ernährungsberatung und ob Kundschaft in anderen Ländern, etwa in der Schweiz, im Gebiet der Police liegt.

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Source: https://trainera.fit/blogs/personal-trainer-versicherung-uk-irland-australien-ch
