# Physiotherapie-App für Heimübungen in der Schweiz

> Heimübungsprogramme für Patientinnen und Patienten in der Schweiz: Preise und Bibliotheken der grossen HEP-Tools, was das revDSG bei Gesundheitsdaten verlangt, wann nach der Reha eine Coaching-App übernimmt und welche Nachrichten die Therapietreue stützen. Keine medizinische Beratung.

*Author: Trainera Team  |  Published: 2026-10-21  |  Reading time: 8 min*

## Welche App eignet sich in der Schweiz für Heimübungsprogramme?

Behandelst du als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut Patienten, fährst du mit einem eigenen Tool für Heimübungsprogramme (Home Exercise Program, kurz HEP) wie Physitrack oder MedBridge meist besser. Solche Tools sind auf klinische Übungsbibliotheken, Patienten-Apps und Praxisabläufe ausgelegt. Eine Coaching-App wie Trainera übernimmt dann, wenn aus der Therapie ein fortlaufendes Training wird: Kraftaufbau nach der Reha, der Wiedereinstieg ins Fitnesscenter oder bezahltes Online-Coaching neben der Praxis.

Für die Schweiz kommt ein Punkt dazu, den viele Vergleiche weglassen: Daten über die Gesundheit gelten im revidierten Datenschutzgesetz (revDSG) als besonders schützenswert ([revDSG auf fedlex.admin.ch](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2022/491/de)). Die Wahl der App ist also auch eine Datenschutzfrage. Und das Training danach findet oft im Center statt: 68,6 % der Schweizer Fitnesscenter boten 2025 Personal Training an ([swiss active, Eckdatenstudie 2026](https://swissactive.ch/wp-content/uploads/2026/04/sa-eckdaten-studie-2026-report%5FDE.pdf)).

Alle Preise und Bibliotheksangaben unten stammen von den Anbieterseiten, Stand Oktober 2026, die Quelle steht jeweils neben der Zahl.

## Eine Hilfe zur Softwarewahl, keine medizinische Beratung

Welche Übungen zu welchem Befund passen und wie du einen Patienten behandelst, entscheidet die behandelnde Fachperson. Dieser Beitrag vergleicht nur Werkzeuge.

Die WHO beschreibt Rehabilitation als "a set of interventions designed to optimize functioning and reduce disability in individuals with health conditions in interaction with their environment" und hält fest, dass Reha auch zu Hause im Alltag stattfinden kann ([Faktenblatt der WHO zur Rehabilitation](https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/rehabilitation)). Eine App liefert das Programm aus, mehr nicht. Arbeitest du als Personal Trainer mit jemandem in der Reha, hältst du dich an die Vorgaben von Physio oder Ärztin und schickst die Person zurück, sobald sich etwas verändert. Die Trainingsseite davon behandelt unser Beitrag zu [Biomechanik und Verletzungsprävention](/blogs/biomechanik-verletzungspraevention-training).

## HEP-Tools im Überblick: Preise und Bibliotheken

Die bekannten HEP-Tools rechnen pro Therapeut oder pro Platz ab, nicht pro Patient. Schweizer Franken-Preise veröffentlicht keiner der Anbieter auf den geprüften Seiten, darum stehen hier die US-Preise.

| Tool              | Veröffentlichter Preis (USD)                                                                                                                                                             | Bibliothek                               | Patienten-App und Hinweise                                                                                                                                                               |
| ----------------- | ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | ---------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Physitrack        | USD 18.99 pro Therapeut und Monat oder USD 227.88 pro Jahr; ab 20 Therapeuten Offerte auf Anfrage ([physitrack.com](https://www.physitrack.com/physitrack-pricing))                      | laut Anbieter über 18'000 Übungen        | Kostenlose Patienten-App (PhysiApp), "complimentary 2-week trial", keine Gebühr pro Patient genannt                                                                                      |
| MedBridge         | USD 329 pro Platz und Jahr in den Business-Plänen ([medbridge.com](https://www.medbridge.com/pricing/business))                                                                          | "8,000+ exercises across 20 specialties" | Patienten-App Medbridge GO; Care Essentials mit 100 geteilten HEP-Episoden pro Platz und Jahr, danach USD 1.50 pro Episode; Care Elite unbegrenzt, RTM- oder Pathways-Episoden je USD 10 |
| Exercise Pro Live | 1 Nutzer: USD 134 pro Jahr (USD 99 im ersten Jahr) oder USD 16.99 pro Monat; 2-5 Nutzer je USD 89 pro Jahr ([exerciseprolive.com](https://www.exerciseprolive.com/hep-software-pricing)) | "7,000+ HD exercise videos"              | Unbegrenzt Patienten, iOS und Android, 130+ Sprachen, RTM inklusive, Test über zwei Wochen                                                                                               |
| PT Wired          | Preis auf Anfrage; laut Website "PT Wired is now Prompt Engage" ([ptwired.com](https://www.ptwired.com/))                                                                                | nicht veröffentlicht                     | Direkt beim Anbieter anfragen                                                                                                                                                            |

Drei Details lohnen den zweiten Blick. Physitrack zeigt auf der US-Seite Dollar, rechnet im ROI-Rechner aber in Pfund, die Preise unterscheiden sich also je nach Markt. MedBridge führt kleine Unternehmen ab 2 Plätzen, ab 50 Plätzen läuft der Preis über den Vertrieb. Und die USD 99 bei Exercise Pro Live gelten nur im ersten Jahr, danach zahlst du USD 134.

## Gesundheitsdaten in der Schweiz: was das revDSG verlangt

Bevor du die erste Patientin in eine App einträgst, kläre den Datenschutz. US-Anbieter verweisen meist auf HIPAA, die Regel für sogenannte Covered Entities in den USA ([hhs.gov/hipaa](https://www.hhs.gov/hipaa/index.html)). Für dich als Praxis oder Trainer in der Schweiz zählt das revDSG, und du bist Verantwortlicher für die Daten, die du erfasst.

| Punkt im revDSG     | Was drinsteht                                                                                                               | Was das für deine Heimübungs-App heisst                                                                         |
| ------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Art. 5 Bst. c       | Daten über die Gesundheit sind besonders schützenswert                                                                      | Befund, Schmerzangaben und Verletzungen im Programm sind sensible Daten                                         |
| Art. 6 Abs. 6-7     | Ist eine Einwilligung nötig, muss sie bei besonders schützenswerten Daten ausdrücklich erfolgen                             | Hol die Zustimmung schriftlich und erklär vorher, welche App du nutzt                                           |
| Art. 9              | Ein Auftragsbearbeiter darf Daten nur so bearbeiten, wie du es selbst dürftest                                              | Den Software-Anbieter vertraglich als Auftragsbearbeiter einbinden                                              |
| Art. 16             | Bekanntgabe ins Ausland nur bei angemessenem Schutz oder geeigneten Garantien                                               | Bei US-Tools prüfen; seit 15.9.2024 gilt das Swiss-U.S. Data Privacy Framework für zertifizierte US-Unternehmen |
| Art. 19 und Art. 24 | Informationspflicht bei der Beschaffung; Datensicherheitsverletzungen mit hohem Risiko so rasch als möglich dem EDÖB melden | Datenschutzerklärung mit Auslandsempfängern, ein einfacher Pannen-Ablauf                                        |

Zum US-Rahmen: Der Bundesrat hat die Bekanntgabe an zertifizierte US-Unternehmen seit dem 15\. September 2024 ohne zusätzliche Garantien erlaubt ([Medienmitteilung des Bundesrates](https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen/bundesrat.msg-id-102054.html)). Ob ein bestimmter Anbieter zertifiziert ist, musst du selbst nachprüfen. Bussen bis CHF 250'000 richten sich nach revDSG gegen private Personen, etwa bei vorsätzlicher Verletzung der Sorgfaltspflichten. Das ist keine Rechtsberatung, Stand Oktober 2026; heikle Fälle klärst du mit einer Fachperson oder anhand der Hinweise des [EDÖB](https://www.edoeb.admin.ch/).

## HEP-Tool oder Coaching-App: was passt zu deinem Alltag?

Die Frage ist simpel: Was passiert nach dem Termin, Behandlung oder Training?

| Deine Situation                                                       | Bessere Wahl     | Warum                                                                                                                                          |
| --------------------------------------------------------------------- | ---------------- | ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| Praxis mit Patienten nach OP oder in der Akutphase                    | Eigenes HEP-Tool | Klinische Bibliotheken nach Fachgebiet, Patienten-Apps für die Dosierung in der Reha                                                           |
| Praxis in den USA, die Remote Therapeutic Monitoring (RTM) abrechnet  | HEP-Tool mit RTM | Exercise Pro Live hat RTM inklusive, MedBridge verrechnet RTM-Episoden in Care Elite; für Schweizer Praxen ohne US-Abrechnung meist irrelevant |
| Klinische Notizen, Anamnese und Videosprechstunde an einem Ort        | Praxissoftware   | Eine Coaching-App ist kein Dokumentationssystem                                                                                                |
| Patient abgeschlossen, will bei dir weitertrainieren                  | Coaching-App     | Aufbauende Trainingspläne, Check-ins, Habits und Zahlungen für einen laufenden Service                                                         |
| Physio oder Trainer verkauft Online-Coaching für Kraft oder Mobilität | Coaching-App     | Abos, Kundenlimits je Plan, eigener Markenauftritt, Gruppeneinheiten                                                                           |
| Center mit Physios und Trainern unter einem Dach                      | Oft beides       | Therapie läuft im HEP-Tool, das Training im Center über die Coaching-App                                                                       |

Viele fahren zweigleisig: HEP-Tool, solange jemand Patient ist, Coaching-App, sobald er Trainingskunde wird. Der Nebeneffekt ist erwünscht: Klinische Daten bleiben ausserhalb deiner Verkaufs- und Coaching-Werkzeuge.

## Was eine Heimübungs-App im Alltag leisten muss

Ein Heimprogramm funktioniert nur, wenn die Person es allein durchziehen kann und du siehst, ob sie es getan hat.

* **Verständliche Videos** mit einem kurzen Text dazu. Kann jemand eine Demo zu Hause nicht nachmachen, kommt eine Rückfrage oder die Übung fällt still weg.
* **Dosierung in eigenen Feldern**: Sätze, Wiederholungen, Haltezeit, Häufigkeit pro Tag oder Woche, damit der Plan so klingt wie deine Anweisung im Termin.
* **Eigene Übungen** für Bewegungen, die du auf deine Art anleitest.
* **Protokoll und Rückmeldung**, damit die Person abhakt, was erledigt ist, und dir sagt, wie es sich angefühlt hat.
* **Erinnerungen mit Mass**, die den Feierabend respektieren.
* **Die Sprache der Person.** In einer mehrsprachigen Schweiz zählt das doppelt. Exercise Pro Live nennt 130+ Sprachen, die Trainera-App läuft in 26, darunter Deutsch, Französisch und Italienisch.

Sobald das Programm läuft, schaust du auf diese Werte:

| Was du verfolgst                                                            | Warum es zählt                                                         | Wo es in der App meist steht            |
| --------------------------------------------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------- |
| Erledigte gegenüber geplanten Einheiten                                     | Du siehst die Therapietreue vor dem nächsten Termin, nicht erst danach | Abgeschlossene Workouts im Protokoll    |
| Empfinden (Schwierigkeit, eine von der Fachperson festgelegte Symptomfrage) | Zeigt, wann du anpassen musst                                          | Antwort auf Check-in oder Fragebogen    |
| Last, Wiederholungen oder Haltezeit über Wochen                             | Macht Fortschritt sichtbar, auch für die Person selbst                 | Übungsverlauf und Bestwerte             |
| Kleine tägliche Gewohnheiten wie Schritte oder eine Mobilitätsroutine       | Fallen im Alltag am schnellsten weg                                    | Habit-Tracking oder Daten aus dem Handy |

## Nachrichten, die das Heimprogramm am Laufen halten

Kurz, konkret und auf den Plan bezogen: Das wirkt besser als allgemeines Anfeuern.

| Situation                          | Was du schickst                                                                                                                                        |
| ---------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| Erster Tag mit neuem Programm      | "Dein Plan ist in der App. Schau jedes Video einmal an, dann machst du die drei Übungen von heute. Schreib mir am Abend, welche am schwersten war."    |
| Zwei Einheiten offen               | "Ich sehe, die letzten zwei Einheiten sind noch offen. Was kam dazwischen? Fehlt die Zeit, machen wir diese Woche nur die ersten zwei Übungen."        |
| Etwas fühlt sich falsch an         | "Lass die Übung weg und halte dich an die Regel deiner Physiotherapeutin. Schick mir ein kurzes Video, ich gebe es vor deinem nächsten Termin weiter." |
| Übergang von der Reha ins Training | "Dein Physio hat dich fürs Training freigegeben. Am Montag startet dein erster Kraftblock, seine zwei Heimübungen bleiben im Aufwärmen."               |

Weitere Formulierungen findest du in den [Vorlagen für automatische Check-in-Nachrichten](/blogs/automatische-check-in-nachrichten-klienten-vorlagen) und im Beitrag zur [Kundenbindung für Coaches](/blogs/kundenbindung-fuer-coaches).

## Nach der Reha: was Training in der Schweiz kostet

Sobald die Therapie abgeschlossen ist, bezahlt die Person das Training meist selbst. Die Grundversicherung zahlt nichts an Fitnessabos; einige Zusatzversicherungen leisten Beiträge, wenn das Center Qualitop-, QualiCert- oder Fitness-Guide-zertifiziert ist ([Sanitas](https://www.sanitas.com/en/private-customers/insurance/what-costs-does-sanitas-cover/fitness-massage.html)). Ein freier Coach bekommt Kassenbeiträge für Kunden nur über eine passende EMR-Methode: "Personal Trainer" ist keine, wohl aber "Sport- und Bewegungstherapeut/in" mit SVGS-Zertifikat oder "Personal Health Coach" mit bestimmten Abschlüssen ([EMR-Methodenliste](https://emr.ch/dl/dokumente/emr-reglement-8-methoden.pdf)).

Für die Preisgestaltung deines Angebots nach der Reha helfen diese Richtwerte für Personal Training vor Ort:

| Region              | CHF pro 60 Minuten | 10er-Paket      |
| ------------------- | ------------------ | --------------- |
| Zürich              | CHF 150-300        | CHF 1'300-2'500 |
| Basel               | CHF 130-250        | CHF 1'100-2'000 |
| Bern                | CHF 120-220        | CHF 1'000-1'800 |
| Luzern / Winterthur | CHF 110-200        | CHF 950-1'700   |
| St. Gallen          | CHF 100-180        | CHF 850-1'500   |

Die Spannen stammen laut kenbuser.ch (2026), einem PT-Anbieter aus St. Gallen, der Online-Coaching ausserdem als 20 bis 40 % günstiger als Training vor Ort beschreibt ([kenbuser.ch](https://kenbuser.ch/de/personal-trainer-kosten-schweiz-2026/)). Beispiel: Eine Physiotherapeutin in Bern könnte nach der Reha ein Paket aus zwei Terminen vor Ort und acht Wochen App-Betreuung anbieten und sich dabei an der Berner Spanne orientieren.

## Wo Trainera passt und wo nicht

Trainera ist Coaching-Software und gehört deshalb auf die Trainingsseite: Krafttraining nach der Reha, Wiedereinstieg und bezahltes laufendes Coaching. Klinische Behandlung und Abrechnung mit Versicherungen deckt es nicht ab.

* **Übungsbibliothek:** mehr als 1'970 Übungen mit Video und über 1'500 Rezepte. Wie das im Vergleich aussieht, zeigt unser Beitrag zu [Trainer-Apps mit Übungsvideo-Bibliothek](/blogs/personal-trainer-app-mit-uebungsvideos).
* **Programm und Nachbetreuung:** Trainings- und Ernährungspläne, Check-ins, Habits, Chat und Fragebögen (Aufnahmeformulare). Fragebögen gibt es in jedem Plan, auch im Free-Plan.
* **Erinnerungen:** Automationen mit Starter (1), Pro (3), Business (10 plus visueller Builder) und Enterprise (unbegrenzt).
* **Gruppen:** Live-Streams für Gruppeneinheiten, etwa eine wöchentliche Rücken- oder Mobilitätsstunde. Wie du so etwas aufziehst, steht in [Live-Gruppeneinheiten im Online-Coaching](/blogs/live-gruppentraining-online-coaching-software).

Die Trainer-Pläne kosten pro Plan, nicht pro Kunde: Free CHF 0 für bis zu 3 Kunden, Starter CHF 19.90 für 10, Pro CHF 49.90 für 30, Business CHF 99 für 75 Kunden pro Monat, Enterprise auf Anfrage. Jährlich zahlst du etwa das Zehnfache des Monatspreises. Alle Preise ab, auf [trainera.fit/pricing für die Schweiz](/de/preise).

Wo Trainera das falsche Werkzeug ist: Es ist kein klinisches Dokumentationssystem, nicht für RTM-Abrechnung gebaut, und die Bibliothek ist fürs Training gemacht, nicht nach klinischen Fachgebieten geordnet wie bei Physitrack. Trainera macht keine Aussagen zu Zertifizierungen oder Compliance. Du bist Verantwortlicher für die Daten deiner Kunden, prüf also deine Pflichten nach revDSG, bevor du Gesundheitsangaben erfasst. Für die Behandlung nimm ein HEP-Tool.

## Weitere Optionen für Praxis und Coaching in einem System

Manche wollen Termine, Notizen und Programme lieber in einer Praxissoftware bündeln.

Practice Better nennt sich "All-In-One EHR" und zählt Personal Trainer zu den Berufsgruppen, die es bedient. Starter kostet USD 35 pro Monat für 10 Kunden, Professional USD 69 pro Monat für 300 Kunden bei monatlicher Zahlung ([practicebetter.io/pricing](https://practicebetter.io/pricing), Stand Oktober 2026); als Funktionen nennt es unter anderem HIPAA-, PIPEDA- und GDPR-Compliance und Videosprechstunde. Harbiz richtet sich an Fitnessprofis und ausdrücklich an "physiotherapists", die Pläne starten bei 19 € pro Monat für bis zu 5 Kunden ([harbiz.io/en/pricing](https://www.harbiz.io/en/pricing), Stand Oktober 2026, EU-Preis). Mehr Alternativen vergleichen wir in [Practice-Better-Alternativen](/blogs/practice-better-alternativen-ernaehrungscoaches).

## In einer Woche zu deinem Setup

Nutz die Testphasen gezielt und entscheide innert einer Woche, ob du ein klinisches Tool, eine Coaching-App oder beides brauchst.

1. Notiere, wen du betreust: Patienten in Behandlung, abgeschlossene Fälle, die weitertrainieren, oder beide.
2. Behandelst du Patienten, teste Physitrack oder Exercise Pro Live (je zwei Wochen) mit einem echten Programm.
3. Prüf beim Anbieter, wo die Daten bearbeitet werden und ob ein Vertrag als Auftragsbearbeiter möglich ist.
4. Coachst du nach der Reha, starte mit dem Free-Plan von Trainera für bis zu 3 Kunden und bau den ersten Trainingsblock.
5. Schick das Programm an eine echte Person und schau auf ihrem Handy, wie Videos und Dosierung ankommen.
6. Leg fest, wann die Behandlung endet und das Training beginnt, und schreib die Nachricht für genau diesen Moment.

_Auf der [Trainera-Plattformseite](/de/personal-trainer-software) siehst du, wie Trainingspläne, Übungsvideos und Check-ins im Coaching nach der Reha zusammenspielen._

## FAQ

### Welche App nutzen Physiotherapeuten in der Schweiz für Heimübungen?

Für Patientinnen und Patienten in Behandlung ist ein eigenes HEP-Tool wie Physitrack, MedBridge oder Exercise Pro Live meist die bessere Wahl. Weil dabei Gesundheitsdaten anfallen, die das revDSG als besonders schützenswert einstuft, prüfst du vorher, wo der Anbieter die Daten bearbeitet und welche Einwilligung du brauchst.

### Was kostet Physitrack im Monat?

Die US-Preisseite von Physitrack nennt USD 18.99 pro Therapeut und Monat oder USD 227.88 pro Jahr, ab 20 Therapeuten gibt es eine individuelle Offerte (Stand Oktober 2026). Für andere Länder können die Preise abweichen, prüf deshalb die Seite für deinen Markt.

### Was kostet MedBridge HEP?

MedBridge verlangt in den Business-Plänen USD 329 pro Platz und Jahr (Stand Oktober 2026). In Care Essentials sind 100 gemeinsam genutzte HEP-Episoden pro Platz und Jahr enthalten, danach kostet jede Episode USD 1.50; Care Elite hat unbegrenzt HEP-Episoden.

### Zahlt die Krankenkasse an das Training nach der Reha?

Die Grundversicherung zahlt nichts an Fitnessabos. Einige Zusatzversicherungen leisten Beiträge an Abos in zertifizierten Centern (Qualitop, QualiCert oder Fitness-Guide). Für einzelne Coaches zählt nur eine anerkannte EMR-Methode, etwa Sport- und Bewegungstherapeut/in mit SVGS-Zertifikat. Die Bedingungen nennt dir deine Kasse.

### Ist Trainera ein HEP-Tool für Physiotherapiepraxen?

Nein. Trainera ist Coaching-Software für Trainingspläne, Check-ins, Habits und Zahlungen, kein klinisches Dokumentationssystem. Für die Behandlung nimmst du ein eigenes HEP-Tool, Trainera passt für das fortlaufende Training nach der Reha.

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Source: https://trainera.fit/blogs/physiotherapie-app-heimuebungsprogramme-ch
