Trainingsplan für Po und Kurven: Frauen in der Schweiz
Für einen runden Po trainierst du die Hüften 2 bis 3 Mal pro Woche mit Hip Thrusts, Kniebeugen und Hinges, isst leicht über dem Bedarf und notierst jeden Satz. Mit Beispielwoche und Schweizer Kosten für Abo und Personal Training.

Hol dir in 60 Sekunden deinen kostenlosen KI-Trainings- und Ernährungsplan
Po und Kurven aufbauen: die Antwort in drei Punkten
Ob du in Zürich im Fitnesscenter trainierst oder zu Hause in Bern mit Band und Kurzhantel: Für einen runden Po zählen drei Dinge. Du trainierst die Hüften 2 bis 3 Mal pro Woche mit Hip Thrusts, Kniebeugen und Hinges, die mit der Zeit schwerer werden. Du isst leicht über deinem Erhaltungsbedarf und bekommst genug Protein. Und du hältst dich an einen Plan, in dem du jeden Satz festhältst. Der Rest ist Feinarbeit.
Du bist mit diesem Ziel nicht allein im Studio: In der Schweiz trainierten 2025 1,451 Mio. Menschen in 1'441 Fitnesscentern, im Schnitt 1,4 Mal pro Woche (swiss active, Eckdatenstudie 2026). Für sichtbares Po-Wachstum lohnt es sich, eher bei 2 bis 3 gezielten Einheiten zu landen.
Was ein starker Po für deine Figur tut
Der Gesässmuskel ist die grösste Muskelgruppe im Körper, und er bestimmt die gehobene, runde Form, die viele Frauen suchen. Wird er direkt und mit steigender Last trainiert, wächst er und hebt sich. Die Taille wirkt daneben schmaler, Hüften und Beine bekommen eine athletische Linie. Das Ziel ist also, etwas aufzubauen, nicht, dich kleiner zu trainieren. Nebenbei profitieren Haltung und unterer Rücken, und Alltagsbewegungen wie Treppensteigen oder das Velo am Hang fühlen sich kräftiger an.
Sechs Übungen, die fast alles abdecken
Ein langer Übungskatalog bringt wenig. Wenige bewährte Bewegungen, sauber ausgeführt und Woche für Woche gesteigert, leisten den Grossteil der Arbeit:
- Hip Thrust: die stärkste Einzelübung für den Po. Sie belastet ihn über den ganzen Bewegungsradius und lässt sich gut steigern.
- Rumänisches Kreuzheben (RDL): ein Hüft-Hinge für Po und Beinbeuger, der den Übergang vom Po ins Bein formt.
- Kniebeugen: ob Back Squat, Goblet Squat oder Split-Kniebeuge, sie trainieren Po und Oberschenkel gemeinsam.
- Glute Bridge: die einsteigerfreundliche Variante des Hip Thrust, ideal, um das Anspannen des Pos zu lernen.
- Kickbacks am Kabelzug: Isolation aus einem anderen Winkel, gut für die obere Rundung.
- Step-ups: einbeinig, verbessern Gleichgewicht und gleichen Seitenunterschiede aus.
Pro Woche reichen ein schwerer Hinge, ein Kniebeugenmuster, ein Hip Thrust und ein bis zwei Isolationsübungen. Damit sind alle Winkel abgedeckt.
Beispielwoche mit drei Po-Einheiten
Beispiel: So könnte eine Woche aussehen, wenn du dreimal trainierst. Die Zahlen folgen den Regeln weiter unten (8 bis 15 Wiederholungen, ein bis zwei Wiederholungen Reserve, mindestens ein Tag Pause zwischen harten Einheiten).
| Tag | Schwerpunkt | Übungen |
|---|---|---|
| Montag | Hip Thrust schwer | Hip Thrust, Goblet Squat, Kickbacks am Kabel |
| Mittwoch | Hinge | Rumänisches Kreuzheben, Step-ups, Glute Bridge |
| Freitag | Kniebeuge | Back Squat oder Split-Kniebeuge, Hip Thrust leichter, Kickbacks |
Zwischen den Tagen liegt immer mindestens ein Ruhetag. Wer nur zweimal kann, nimmt Montag und Donnerstag und verteilt die Übungen auf diese zwei Tage.
Häufigkeit und steigende Belastung
Ein Muskel wächst, wenn die Anforderung steigt. Diese progressive Überladung heisst ganz praktisch: Jede Woche ein wenig mehr Gewicht, eine Wiederholung mehr oder ein zusätzlicher sauberer Satz. Trainiere den Po 2 bis 3 Mal pro Woche, bleib bei den meisten Sätzen im Bereich von 8 bis 15 Wiederholungen und hör ein bis zwei Wiederholungen vor dem Muskelversagen auf, damit du dich erholst und nachlegen kannst.
Der häufigste Fehler sind ständig wechselnde Workouts, die nie schwerer werden. Ohne steigende Herausforderung hat der Po keinen Grund zu wachsen. Ein fester Plan schlägt Raten deshalb fast immer.
Ohne Notizen keine Steigerung
Steigern kannst du nur, was du kennst. Weisst du nicht mehr, dass du letzte Woche 40 kg im Hip Thrust für 10 Wiederholungen bewegt hast, kannst du es diese Woche kaum gezielt übertreffen. Wer jeden Satz notiert, macht aus dem Training ein System. In der kostenlosen App von Trainera.fit folgst du deinem Plan Tag für Tag und hältst Sätze, Wiederholungen und Gewichte fest. So siehst du jedes Mal dein nächstes Ziel und wie deine Kraft über die Wochen wächst.
Essen für den Aufbau
Ohne Baumaterial kein Muskel. Für mehr Kurven isst du leicht über dem Erhaltungsbedarf, also etwa 150 bis 300 Kalorien Überschuss pro Tag, und nimmst rund 1,6 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu dir. Protein repariert und baut den Muskel auf, den das Training anregt. Perfekt essen musst du dafür nicht: Regelmässige, proteinreiche Mahlzeiten, vom Znüni bis zum Nachtessen, und genug Energie für die Erholung reichen. Wer den Po in einem grossen Kaloriendefizit aufbauen will, bleibt meistens stecken.
Erholung und ein ehrlicher Zeitplan
Gewachsen wird zwischen den Einheiten. Schlaf 7 bis 9 Stunden, lass zwischen harten Po-Tagen mindestens einen Tag frei und bau alle ein bis zwei Monate eine leichtere Woche ein, wenn du dich ausgelaugt fühlst. Realistisch fühlst du dich nach wenigen Wochen stärker, siehst nach etwa 8 bis 12 Wochen erste Formveränderungen und nach rund 6 Monaten konsequenter Arbeit einen deutlichen Unterschied.
Was dich bremst, und wie du es löst
- Immer zu leicht: Fühlt sich jeder Satz bequem an, fehlt der Wachstumsreiz. Leg jede Woche etwas Last oder Wiederholungen nach.
- Nur Kniebeugen: Hip Thrusts und Hinges treffen den Po direkter. Nimm alle drei Muster.
- Alles in den Oberschenkeln: Spürst du Kniebeugen und Ausfallschritte nur vorne, geh langsamer, drück über die Fersen und spann oben den Po an.
- Zu wenig Protein oder ein grosses Defizit: Dann fehlt das Material zum Aufbau.
- Dauernder Planwechsel: Wer jede Woche etwas Neues macht, fängt immer wieder von vorne an. Bleib 8 bis 12 Wochen bei einem Plan.
Plan, Studio oder Personal Trainer: was es in der Schweiz kostet
Ein guter Plan sagt dir, was du an welchem Tag machst, wie viele Sätze und Wiederholungen und wie du steigerst. Woher er kommt, ist auch eine Budgetfrage:
- Fitnesscenter: Der durchschnittliche Jahresbeitrag lag 2025 bei CHF 997 (swiss active). Einige Krankenkassen-Zusatzversicherungen beteiligen sich an Abos in zertifizierten Centern (z. B. Qualitop), die Grundversicherung zahlt nichts daran (Sanitas).
- Personal Trainer: Laut kenbuser.ch (2026) kostet eine Stunde in Zürich CHF 150-300, in Bern CHF 120-220 und in St. Gallen CHF 100-180.
- App mit Plan: Mit Trainera.fit startest du gratis und trackst jede Einheit. Client Pro (CHF 5.90 pro Monat) und Premium (CHF 6.90 pro Monat) erstellen dir zusätzlich KI-Trainingspläne rund um deine Ziele, Preise auf trainera.fit/pricing für die Schweiz.
Neu im Krafttraining? Beginn mit unserem kostenlosen Anfängerplan und Leitfaden zum Trainingsstart oder probier den kostenlosen KI-Trainingsplan-Generator.
So legst du heute los
Trainera.fit läuft im Web sowie als App für iOS und Android. Wähl einen Plan mit drei Po-Einheiten pro Woche, trag jeden Satz ein und schau, ob diese Woche die letzte geschlagen hat. Willst du einen Plan, der ganz auf deinen Körper zugeschnitten ist, findest du über die App auch einen Trainer, der dich begleitet.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es, bis sich Po und Kurven sichtbar verändern?
Wie oft pro Woche soll ich den Po trainieren?
Geht Po-Training auch ohne Fitnesscenter?
Was kostet ein Personal Trainer in Zürich für Po-Training?
Muss ich schwer heben, um den Po aufzubauen?
Weiterlesen
Setze das mit Trainera in die Praxis um
Hol dir in 60 Sekunden deinen kostenlosen KI-Trainings- und Ernährungsplan
1800+ Übungen, Wearables und Fortschrittstracking, kostenlos und ohne Karte. Den KI-Food-Scan gibt es mit Premium. Trainiere allein oder mit einem zertifizierten Coach.