Eigene App fürs Fitnesscenter in der Schweiz
87,6 % der Schweizer Fitnesscenter bieten digitale Zusatzleistungen wie Apps an. So kommt dein Studio zu einer eigenen gebrandeten Mitglieder-App, ohne Agenturprojekt, mit Kosten in Franken und den Punkten, die in der Schweiz zählen.

Eigene Studio-App in der Schweiz: der kürzeste Weg
Laut swiss active Eckdatenstudie 2026 bieten 87,6 % der Schweizer Fitnesscenter bereits digitale Zusatzleistungen wie Apps an. Eine eigene App ist im Schweizer Markt also eher Standard als Extra. Die gute Nachricht: Du musst sie nicht programmieren lassen. Die meisten Studios fahren besser, wenn sie eine bestehende Fitness-Plattform mit Logo, Farben und Namen des Studios versehen, statt eine Agentur mit einem Eigenbau zu beauftragen.
Ein Eigenbau ist möglich, bindet aber Geld und Monate und wird nie wirklich fertig. Eine gebrandete Lösung (White Label) bringt dieselbe Erfahrung für Mitglieder in den App Store, als Abo und innert Wochen.
Was eine App deinem Fitnesscenter bringt
Die swiss active Studie zählt für 2025 rund 1,45 Mio. Mitglieder in 1'441 Centern, im Schnitt 1'007 Mitglieder pro Center und 1,4 Trainings pro Woche. Zwischen zwei Besuchen liegen also mehrere Tage, in denen dein Studio nur über das Handy präsent ist. Genau dort setzt eine Mitglieder-App an:
- Bindung: Wer in der App einem Plan folgt und Fortschritte einträgt, hat einen Grund, wiederzukommen.
- Sichtbarkeit: Dein Logo liegt auf dem Startbildschirm statt nur im Mail-Postfach.
- Auftritt: Eine App wirkt wie ein gut geführter Betrieb.
- Zusatzumsatz: Online-Coaching, Pläne und Pakete lassen sich digital verkaufen.
- Weniger Pendenzen: Pläne, Zahlungen und Nachrichten an einem Ort statt in Chats und Excel-Listen.
Weil 76,2 % der Schweizer Mitglieder laut swiss active einen 12-Monats-Vertrag haben, entscheidet sich vieles bei der Verlängerung. Ein Mitglied, das die App das ganze Jahr nutzt, erlebt dein Studio öfter als eines, das nur die Rechnung sieht.
Eigenbau oder gebrandete Plattform
Variante 1: Eigenentwicklung mit Agentur
Eine Agentur entwirft und programmiert native Apps für iOS und Android plus Backend. Der Code gehört dir, die Kosten aber auch: Design, Entwicklung, Tests, Server, Einreichung in den Stores und eine Wartung, die nie aufhört. Bis sich das erste Mitglied einloggt, vergehen typischerweise 6 bis 12 Monate, und die Budgets bewegen sich vom fünf- bis in den sechsstelligen Bereich. Wie sich das zusammensetzt, zeigt unsere Übersicht was eine Fitness-App kostet.
Variante 2: bestehende Plattform branden
Du übernimmst eine erprobte Plattform und gibst ihr das Gesicht deines Studios. Updates, Kompatibilität mit Apple und Google und der technische Betrieb liegen beim Anbieter. Du lieferst Logo, Farben, Inhalte und Team. Wie das ohne eine Zeile Code abläuft, beschreibt der Leitfaden gebrandete Fitness-App ohne Code.
Kosten im Vergleich, in Franken
Für den Vergleich brauchst du veröffentlichte Preise. Die folgende Tabelle zeigt, was gebrandete und Schweizer Studio-Lösungen laut eigenen Preisseiten kosten (Stand Oktober 2026, Preise beim Anbieter prüfen):
| Lösung | Preis pro Monat | Quelle |
|---|---|---|
| Trainera Gym Core (Mitglieder nutzen die Trainera-App) | ab CHF 129 | trainera.fit/pricing für die Schweiz |
| Trainera White Label (eigene iOS- und Android-App) | ab CHF 239 | trainera.fit/pricing für die Schweiz |
| Trainera Studio (White Label plus Community Plus und Automations) | ab CHF 279 | trainera.fit/pricing für die Schweiz |
| SportsNow (Schweizer Studio-Software) | CHF 0 bis 230 | laut sportsnow.ch |
| PIA fitness | ab CHF 90 bis 445 | laut pia-fitness.ch |
| Eigenentwicklung | fünf- bis sechsstelliges Budget plus laufende Wartung | Richtwert, siehe Kostenartikel oben |
Bei Trainera sind drei Trainer inklusive, jeder weitere kostet CHF 16 pro Monat; jährlich zahlst du das Zehnfache des Monatspreises. Beispiel: Ein Studio in St. Gallen wählt White Label und zahlt im ersten Jahr CHF 2'390.
Zur Einordnung des Budgets: Ein Schweizer Center setzte 2025 laut swiss active im Schnitt CHF 945'000 netto um. Ob ein Studio MWST von 8,1 % auf Software-Rechnungen geltend machen kann, hängt von seiner eigenen Steuerpflicht ab. Keine Steuerberatung, Stand Oktober 2026: Prüf das mit deinem Treuhänder oder der ESTV.
Diese Funktionen sollte die App haben
Bevor du dich festlegst, prüf die Liste mit deinem Team:
- Trainingspläne, die Trainer zuweisen und in denen Mitglieder Sätze, Wiederholungen und Gewichte eintragen.
- Ernährungspläne und Ernährungstracking mit Kalorien, Makros und Wasser.
- Fortschrittsdaten zu Körpergewicht, Umfängen und Fotos.
- Bibliotheken für Übungen und Rezepte, damit niemand bei null beginnt.
- Chat zwischen Trainer und Mitglied direkt in der App.
- Pakete und Zahlungen, die Mitglieder online kaufen können.
- Kursplanung für Gruppentrainings mit Teilnehmerlisten.
- Daten von Uhren und Trackern wie Schritte und Herzfrequenz, falls deine Mitglieder danach fragen.
- Branding mit eigenem Icon, Farben und eigener Domain.
Gesundheitsangaben wie Verletzungen oder Gewicht im Gesundheitskontext gelten nach dem revDSG als besonders schützenswert. Hol dafür eine ausdrückliche Einwilligung ein und regle den Software-Anbieter vertraglich als Auftragsbearbeiter. Verantwortlich für die Mitgliederdaten bleibt dein Studio.
In fünf Schritten zur Studio-App
1. Angebot klären
Begleitetes Training, selbständige Pläne, Kurse oder alles zusammen: Dein Angebot bestimmt, welche Funktionen zählen und welche Pakete du in der App verkaufst.
2. Plattform mit echtem Branding wählen
Ein Logo-Tausch reicht nicht. Frag nach eigenem Store-Eintrag, eigenen Farben und eigener Domain. Bei vielen Anbietern gibt es das nur in einem höheren Tarif.
3. Branding einrichten
Logo hochladen, Farben setzen, Domain verbinden. Das ist Konfiguration, kein Programmieren.
4. Inhalte und Team
Bestehende Pläne übernehmen oder Vorlagen anpassen, dann Konten für die Trainerinnen und Trainer anlegen.
5. Zahlungen und Mitglieder
In Trainera verkaufst du Pakete online per Karte über dein eigenes Stripe-Konto, mit 0 % Plattformgebühr und als Einmalzahlung pro Paket. TWINT, QR-Rechnung oder eBill laufen über deine Bank oder deinen Zahlungsanbieter; die Zahlung erfasst du danach in Trainera. Wer heute per LSV+ einzieht, muss laut SIX bis spätestens 30. September 2028 umstellen. Dann lädst du bestehende Mitglieder ein und nutzt die App im Verkaufsgespräch.
Wann sich der Eigenbau doch rechnet
Für eine grosse Kette mit eigenem Konzept und eigenem Entwicklungsteam kann eine eigene Software Sinn ergeben. Für ein unabhängiges Studio in Bern, eine Box in Winterthur oder ein Boutique-Studio in Basel ist die gebrandete Mitglieder-App schneller, günstiger und mit weniger Risiko verbunden.
Deine App, ohne Entwicklungsprojekt
Mitglieder erwarten eine App, und dein Name gehört auf ihr Handy. Dafür brauchst du weder ein Jahr Wartezeit noch ein Agenturbudget. Trainera.fit bietet im Paket White Label eine eigene iOS- und Android-App unter deinem Namen; Einreichung und Prüfung in den Stores übernimmt Trainera. Dazu kommen Trainings- und Ernährungspläne, Tracker, über 1'800 Übungen mit Video, über 1'100 Rezepte, Kursplanung, QR-Check-in und der KI-Assistent TRAI.
Betreibst du ein Fitnesscenter? Trainera vereint Abos und Pakete, QR-Check-in, eine gebrandete Mitglieder-App und Kartenzahlungen in einer Fitnessstudio-Software. Kostenlos starten, ohne Karte.
Häufig gestellte Fragen
Wie bekommt mein Fitnesscenter eine eigene App?
Was kostet eine eigene Studio-App in der Schweiz?
Welche Funktionen braucht eine Studio-App?
Kann ich in der App TWINT oder QR-Rechnung anbieten?
Lohnt sich eine App auch für ein kleines Studio?
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