FitBudd Preise 2026: echte Kosten für Coaches in der Schweiz

FitBudd gibt Coaches eine gebrandete App zur festen Monatsgebühr. Was das in der Schweiz wirklich kostet, hängt von Add-ons, Kundenzahl und deinen Fixkosten wie AHV ab. Hier das Preismodell, eine Rechnung pro Kunde und Trainera in Franken.

Trainera Team
October 11, 2026
5 Min. Lesezeit
FitBudd Preise 2026: echte Kosten für Coaches in der Schweiz
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FitBudd Preise aus Schweizer Sicht

Wer in der Schweiz eine Coaching-Software sucht, stösst früher oder später auf FitBudd. Das Versprechen: eine gebrandete App unter deinem Namen für eine feste Monatsgebühr. Was du am Ende wirklich bezahlst, hängt aber von Zusatzoptionen, Zahlungsgebühren und deiner Kundenzahl ab. Dazu kommt für Schweizer Coaches eine eigene Rechnung: Software ist nur ein Posten neben AHV-Beiträgen, allfälliger MWST und Raummiete.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie das Preismodell aufgebaut ist, welche Posten du prüfen solltest und wie du deine Kosten pro Kunde berechnest. Tarife ändern sich, deshalb gilt: aktuelle Beträge immer auf der offiziellen FitBudd-Preisseite nachsehen. Was hier steht, ist ein Raster für deinen Entscheid, keine Offerte.

So funktioniert das Pauschalmodell

Bei FitBudd zahlst du nicht pro Platz und nicht pro Kunde, sondern eine feste Monatsgebühr für die Plattform. Im Gegenzug bekommst du eine Coaching-App mit deinem Logo und deinem Namen. Deine Kundschaft installiert eine App, die nach dir aussieht und nicht nach einem fremden Anbieter.

Zwei Effekte sind dabei wichtig. Eine eigene App kann deinen Auftritt hochwertiger wirken lassen und höhere Preise stützen. Und weil die Gebühr fix ist, wachsen deine Softwarekosten nicht automatisch mit, wenn du neue Kunden gewinnst. FitBudd liegt im oberen Preissegment für Trainer-Software. Du bezahlst also mehr als für ein einfaches Buchungstool und erhältst dafür ein eigenes, poliertes Kundenerlebnis.

Planbar, aber in beide Richtungen

Eine fixe Gebühr lässt sich gut budgetieren. Sie bleibt aber gleich, ob du fünf oder fünfzig Kunden betreust. Mit vielen Kunden ist das Modell stark, mit wenigen drückt es auf die Marge.

Was im Abo steckt und was dazukommt

Beim Tarifvergleich zählt vor allem, was enthalten ist und was separat verrechnet wird. Prüf mindestens diese Punkte:

  • Veröffentlichung im App Store: Eine eigene App bei Apple und Google Play braucht Entwicklerkonten, eine Prüfung und laufende Pflege. Frag nach, wer das übernimmt und ob dafür Gebühren anfallen.
  • Zahlungsabwicklung: Ziehst du Zahlungen über die Plattform ein, fallen pro Transaktion Gebühren an. Das ist branchenüblich, schmälert aber deine Marge.
  • Funktionen in höheren Tarifen: Erweiterte Automatisierung, Integrationen oder zusätzliches Branding können teurere Tarife oder Add-ons voraussetzen.
  • Einrichtung und Onboarding: Manche Anbieter verlangen Geld für die Einrichtung oder Hilfe beim Umzug. Kläre das, bevor du unterschreibst.

So vermeidest du, dass ungeplante Extras deinen Monatsposten aufblähen.

Deine Kosten pro Kunde berechnen

Weil das Pauschalmodell Volumen belohnt, ist der Preis pro Kunde die faire Messgrösse, nicht die Zahl auf der Preisseite. So gehst du vor: Monatskosten inklusive Add-ons und geschätzter Zahlungsgebühren zusammenzählen und durch die Anzahl zahlender Kunden teilen.

Mach die Rechnung dreimal: für heute, für ein realistisches Ziel in sechs Monaten und für ein ehrgeiziges Ziel. Eine Gebühr, die bei kleiner Kundenliste schwer wirkt, kann bei voller Agenda vernünftig werden. Liegen die Kosten pro Kunde beim realistischen Ziel klar unter deinem Preis, rechnet sich das Modell.

Beispiel mit Schweizer Zahlen

Beispiel: Ein Coach in Winterthur betreut 12 Online-Kunden. Seine Software kostet ihn monatlich einen festen Betrag X, dazu kommen Zahlungsgebühren. Teilt er X durch 12, kennt er seinen Softwareanteil pro Kunde. Diesen Wert vergleicht er mit seinem Preis. Laut kenbuser.ch (2026) kostet eine Personal-Training-Stunde in Luzern und Winterthur CHF 110-200, Online-Coaching laut derselben Quelle 20 bis 40 % weniger als vor Ort (kenbuser.ch). Wichtig: Diese Preise stammen von einem PT-Anbieter und sind nur eine Orientierung.

RegionCHF pro 60 Minuten10er-Paket
Zürich150-3001'300-2'500
Basel130-2501'100-2'000
Bern120-2201'000-1'800
Luzern / Winterthur110-200950-1'700
St. Gallen100-180850-1'500

Laut kenbuser.ch (März 2026), Anbieterquelle.

Auf ein Jahr hochrechnen

Monatspreise verschleiern die Jahresverpflichtung. Rechne mal zwölf und stell das Ergebnis deinen erwarteten Jahreseinnahmen aus dem Coaching gegenüber. Bindet dich ein Anbieter an einen Jahresvertrag, kostet dich das Flexibilität, falls sich deine Pläne ändern. Als Selbständige in der Schweiz zahlst du ausserdem AHV/IV/EO selbst: 10,0 % ab CHF 60'500 Einkommen, darunter eine sinkende Skala ab 5,371 %, mindestens CHF 530 pro Jahr (AHV-Merkblatt 2.02). Ab CHF 100'000 steuerbarem Umsatz wirst du MWST-pflichtig, und laut ESTV-Praxis sind Fitness- und Krafttrainingskurse zum Normalsatz von 8,1 % steuerbar (ESTV). Das ist keine Steuerberatung, Stand Oktober 2026: prüf deinen Fall mit Treuhänder oder Ausgleichskasse.

Für wen FitBudd passt

Am meisten Sinn ergibt FitBudd für etablierte Coaches mit stabilem Kundenstamm, die eine professionelle App unter eigener Marke wollen. Ist dein Branding zentral für den Verkauf und verteilt sich die Gebühr auf genug Kunden, passt das Modell.

Wer gerade erst startet, hat es schwerer. Mit wenigen Kunden frisst die fixe Gebühr einen grossen Teil der Einnahmen, und ein günstiger Einstieg oder eine Abrechnung pro Kunde ist oft klüger. Schlank anfangen und später auf eine voll gebrandete App wechseln ist ein vernünftiger Weg.

Trainera im Vergleich

Als Gegenpol zu FitBudd lohnt der Blick auf eine All-in-One-Lösung. Trainera ist eine KI-Fitnessplattform mit Trainings- und Ernährungsplänen, Kunden-App, Zahlungen und KI-Planerstellung an einem Ort. Statt zuerst eine gebrandete Hülle zu bezahlen und deinen Coaching-Ablauf danach zusammenzustückeln, sind die Kernwerkzeuge schon eingebaut.

In der Schweiz zeigt trainera.fit/pricing Preise in Franken: Free für 3 Kunden, Starter ab CHF 19.90, Pro ab CHF 49.90 und Business ab CHF 99 pro Monat, das Jahresabo kostet das Zehnfache eines Monats. Der Unterschied zu FitBudd liegt darin, wofür du zahlst: Beim App-Modell steckt viel Wert in der App selbst, bei einer All-in-One-Plattform fliesst mehr Geld in die tägliche Arbeit mit Programmen, Verlauf und Abrechnung. Welcher Ansatz günstiger ist, hängt von deiner Kundenzahl ab und davon, wie wichtig dir eigenes Branding gegenüber eingebauten Coaching-Funktionen ist.

Ab Pro bietet Trainera Live-Streams: YouTube-Link und Wochenplan hinterlegen, Kunden steigen ab 15 Minuten vor Beginn in der App ein, Erinnerungen kommen 24 Stunden, 1 Stunde und 15 Minuten vorher, und im Dashboard siehst du, wer dabei war. Mit Business und Enterprise erstellst du Online-Kurse mit Videolektionen, Quiz und Zertifikat und weist sie Kunden zu oder verkaufst sie. Einen privaten Community-Feed gibt es ab Pro, Challenges und Bestenlisten ab Business.

Mein Rat: Beide Preisseiten öffnen, jedes Add-on notieren und die Gesamtkosten den Funktionen gegenüberstellen, die du wirklich brauchst. Willst du KI-Pläne und eingebaute Zahlungen ohne Tool-Sammelsurium, schau dir Trainera an. Ist eine komplett eigene App für deine Positionierung Pflicht, vergleiche die FitBudd-Gebühr mit deiner Kundenzahl.

Checkliste für jede Coaching-Plattform

  • Aktuellen Preis direkt beim Anbieter prüfen.
  • Alle Add-ons und Gebühren auflisten.
  • Kosten pro Kunde mit deiner echten Kundenzahl berechnen.
  • Vertragslaufzeit und Kündigung lesen.
  • Funktionen mit dem abgleichen, was du jede Woche tatsächlich nutzt.

Ein Preis hat erst Aussagekraft, wenn du ihn an echte Nutzung und echten Umsatz koppelst.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet FitBudd?

FitBudd verlangt eine feste Monatsgebühr für eine eigene gebrandete App statt eines Preises pro Kunde. Die Tarife liegen im oberen Bereich des Marktes und ändern sich, deshalb gilt jede Zahl aus zweiter Hand nur als Schätzung. Prüf Beträge, Tarife und Laufzeiten auf der offiziellen FitBudd-Preisseite.

Verrechnet FitBudd pro Kunde?

Im Kernmodell nein: Du zahlst eine Pauschale für Plattform und App, die nicht automatisch mit jedem neuen Kunden steigt. Mit vielen Kunden sinken so die Kosten pro Kopf, mit wenigen wirkt die Pauschale teuer.

Welche Fixkosten habe ich als Coach in der Schweiz neben der Software?

Als Selbständige zahlst du AHV/IV/EO: 10,0 % ab CHF 60'500 Einkommen, darunter eine sinkende Skala ab 5,371 %, mindestens CHF 530 (AHV-Merkblatt 2.02, Stand 2026). Ab CHF 100'000 Umsatz wirst du MWST-pflichtig. Keine Steuerberatung, Stand Oktober 2026: prüf das mit Treuhänder oder Ausgleichskasse.

Lohnt sich FitBudd für neue Personal Trainer?

Eine eigene App wirkt professionell, die fixe Gebühr ist beim Aufbau aber eine echte Last. Vergleiche die Jahreskosten mit den erwarteten Einnahmen und prüf, ob am Anfang ein günstigerer Tarif passt. Auf eine voll gebrandete App kannst du später wechseln.

Was kostet Trainera in der Schweiz im Vergleich?

Auf trainera.fit/pricing für die Schweiz: Free für 3 Kunden, Starter ab CHF 19.90, Pro ab CHF 49.90, Business ab CHF 99 pro Monat. Trainings- und Ernährungspläne, Kunden-App, Zahlungen und KI-Planerstellung sind enthalten, Live-Streams ab Pro.

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