Virtuagym Preise Schweiz 2026: Offerte statt Preisliste

Virtuagym zeigt 2026 keine Preisliste, weder in Franken noch in Euro. Hier steht, wovon eine Offerte abhängt, welche Fragen ein Fitnesscenter in der Schweiz stellen sollte (inklusive QR-Rechnung, eBill und LSV+-Ende) und wie du die Kosten des ersten Jahres vergleichst.

Trainera Team
October 12, 2026
7 Min. Lesezeit
Virtuagym Preise Schweiz 2026: Offerte statt Preisliste
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Was kostet Virtuagym in der Schweiz 2026?

Einen Frankenpreis für Virtuagym findest du 2026 nirgends: Der Anbieter zeigt weder CHF- noch EUR-Preise, sondern verlangt eine Demo mit Offerte. Als wir die Preisseite am 25. September 2026 aufriefen, landeten wir auf einem Formular mit dem Satz "Request your 25 min demo and pricing". Was ein Fitnesscenter in Zürich, Bern oder Lugano zahlt, erfährt es also erst nach dem Gespräch mit dem Vertrieb.

Für den Schweizer Markt ist das kein Randthema. Laut swiss active zählte die Branche Ende 2025 1'441 Fitnesscenter mit einem Netto-Umsatz von CHF 1,362 Mrd. (Eckdatenstudie 2026). Ein Durchschnittscenter setzt dort netto CHF 945'000 um. Software ist ein fester Posten in dieser Rechnung, und wer sie nur über Offerten vergleichen kann, braucht eine Methode. Diese Methode liefern wir hier, statt eine Zahl zu raten. Wie wir Anbieter prüfen, steht unter so vergleichen wir Fitness-Software.

Preis auf Anfrage: was dahintersteckt

Bei einem Preis auf Anfrage legt der Anbieter deine Konditionen erst fest, wenn er dein Center kennt. Das ist bei Clubverwaltungssoftware für Ketten und Betriebe mit mehreren Standorten üblich.

Für grosse Betreiber hat das Vorteile: Die Offerte wird um die nötigen Module gebaut, und Datenübernahme und Einführung plant der Vertrieb gleich mit. Für ein kleines Studio ist der Weg dagegen mühsam. Du investierst Zeit in Demo und Nachfragen, bevor du weisst, ob das Budget überhaupt reicht, und zwei ähnlich grosse Center können unterschiedliche Zahlen erhalten.

Welche Kosten Virtuagym offenlegt

Öffentlich ist zum Preis praktisch nichts. Diese Übersicht zeigt, was wir auf dem Preisweg gefunden haben und was du selbst einfordern musst.

KostenpunktÖffentlich?Dein nächster Schritt
Monatlicher GrundpreisNein, nur auf AnfrageSchriftliche Offerte für deine Mitgliederzahl verlangen
Paketnamen und LimitenNeinLimiten für Mitglieder, Standorte und Personal erfragen
Eigene Mitglieder-AppNeinKlären, ob inklusive oder Zusatzmodul
TransaktionsgebührenNeinSätze für Karte und allfällige Einzugsverfahren erfragen
Einrichtung und DatenübernahmeNeinEinmalbetrag als eigene Zeile verlangen
Testphase oder GratistarifNicht genannt, nur DemoNach einer Pilotphase für dein Center fragen

Stand der Prüfung: 25. September 2026, Preisseite des Anbieters.

Auf Vergleichsportalen tauchen ab und zu alte Paketpreise von Virtuagym auf. Sie stammen aus Zeiten, in denen Virtuagym noch Preise zeigte, und lassen sich auf der heutigen Seite nicht bestätigen. Als Budgetgrundlage taugen sie nicht. Startpunkt bleibt die Preisseite von Virtuagym, die direkt ins Demo-Formular führt.

Vier Stellschrauben einer Virtuagym-Offerte

Bei Software ohne Preisliste bewegen meist vier Grössen den Betrag. Wer sie vor dem Gespräch sortiert hat, verhandelt besser.

  • Mitgliederzahl. Viele Clubverwaltungs-Offerten wachsen mit den aktiven Mitgliedern. Zum Vergleich: Ein Schweizer Center hatte 2025 im Schnitt 1'007 Mitglieder (swiss active). Frag, ob pro Mitglied, pro Staffel oder pauschal gerechnet wird und was beim Sprung in die nächste Staffel passiert.
  • Standorte. Ein zweites Center wird oft separat berechnet. Klär, ob das eine volle Lizenz oder ein Aufpreis ist.
  • Module. Virtuagym verkauft Clubverwaltung zusammen mit Coaching-Apps. Kursplanung, Abos, Mitglieder-App, eigene App, Trainings- und Ernährungscoaching, Marketing und Zutritt können einzeln kosten.
  • Leistungen und Vertrag. Onboarding, Schulung, Zutrittshardware, Laufzeit und Kündigungsfrist verändern die echten Kosten, auch wenn der Monatsbetrag gleich bleibt.

Fragenliste für die Demo, angepasst an die Schweiz

Am besten schützt dich eine Offerte, in der jeder Posten eine eigene Zeile hat. Diese Fragen kannst du direkt mitnehmen:

  1. Was kostet die Lösung pro Monat für unsere genaue Zahl aktiver Mitglieder und Standorte, in CHF oder in EUR?
  2. Welche Module sind dabei, und was kostet jedes fehlende Modul einzeln?
  3. Gibt es eine eigene App unter unserem Namen, und was kosten Veröffentlichung und Unterhalt?
  4. Wie laufen Kartenzahlungen, und können wir unseren eigenen Zahlungsanbieter behalten?
  5. Wie geht die Software mit QR-Rechnung, eBill oder bestehenden LSV+-Einzügen um?
  6. Gibt es eine einmalige Gebühr für Einrichtung oder Datenübernahme?
  7. Wie lange läuft der Vertrag, wie lang ist die Kündigungsfrist, und gibt es eine Klausel für Preiserhöhungen?
  8. Kommen wir mit allen Mitglieder- und Zahlungsdaten wieder heraus, wenn wir wechseln?

Frage 5 ist in der Schweiz besonders wichtig. Laut SIX endet LSV+ für Franken mit dem letzten Einzug am 30. September 2028; Rechnungssteller sollen bis dahin auf eBill, QR-Rechnung oder Dauerauftrag umstellen (SIX, LSV+-Ablösung). Da 76,2 % der Schweizer Mitglieder einen 12-Monats-Vertrag haben (swiss active), läuft die Abrechnung vieler Jahresabos genau über solche Wege. Eine neue Software sollte dazu passen.

Die Kosten des ersten Jahres richtig rechnen

Vergleiche nie nur den Monatsbetrag. Diese Formel funktioniert für jeden Anbieter:

Kosten Jahr 1 = (Monatsgebühr x 12) + Einrichtung und Datenübernahme + eigene App + Zusatzmodule + Hardware + Transaktionsgebühren auf den erwarteten Kartenumsatz.

Denk in der Schweiz auch an die Mehrwertsteuer (MWST). Der Normalsatz liegt seit 2024 bei 8,1 % (ESTV, MWST-Sätze). Frag deshalb, ob eine Offerte inklusive oder exklusive MWST gemeint ist, und vergleiche alle Anbieter auf derselben Basis.

Die folgende Tabelle zeigt veröffentlichte Einstiegspreise. Die Schweizer Anbieter nennen Franken, die übrigen Euro; wir rechnen keine Wechselkurse um. Den vollständigen Überblick gibt unser Preisindex für Fitness-Software 2026.

SoftwarePreismodellVeröffentlichter EinstiegHinweis
VirtuagymAuf AnfrageAuf AnfrageDemo-Formular, keine öffentlichen Gebühren
GlofoxAuf AnfrageAuf AnfrageOfferte nach Betriebstyp und Standorten
SportsNowPakete pro MonatFREE CHF 0; Premium ab CHF 40Schweizer Software, QR-Rechnung und TWINT laut Anbieter
PIA fitnessNach MitgliederzahlBASIC ab CHF 90 (bis 250 Mitglieder)Keine Mindestlaufzeit; MWST-Angabe nicht gefunden
MagiclinePro Standort, nach MitgliederzahlGratis unter 25 Mitgliedern; Basic 189 EUR pro Standort und MonatEigene Mitglieder-App plus 349 EUR pro Monat (299 EUR bei Ultimate)
Perfect GymPro Club, Endpreis auf AnfrageAb 179 EUR pro ClubPflicht-Onboarding, Betrag nach Umfang
EversportsPakete nach Buchungen59 EUR pro Monat, 49 EUR bei Jahreszahlung, exkl. MWSTEinrichtung einmalig 99 EUR
Trainera für FitnessstudiosPauschal, Preise pro LandCore ab CHF 129 pro Monat in der Schweiz, 3 Trainer inklusive, jeder weitere CHF 16Unbegrenzte Mitglieder, keine Gebühr pro Mitglied

Euro-Preise am 25. September 2026, CHF-Preise von SportsNow und PIA am 11. Oktober 2026 auf den Anbieterseiten geprüft.

Für welche Betriebe sich eine Virtuagym-Demo lohnt

Virtuagym spricht europäische Studios und Coaching-Anbieter an, die Clubverwaltung und Coaching-Apps aus einer Hand kaufen wollen und mit einem Vertriebsprozess gut leben können.

  • Passt: Ketten und Betriebe mit mehreren Standorten, die eine massgeschneiderte Offerte und Begleitung bei der Einführung suchen.
  • Passt: Betreiber, die Module und Konditionen lieber verhandeln als aus einer fixen Liste wählen.
  • Passt weniger: ein kleines Studio in Winterthur oder St. Gallen, das heute wissen will, was die Software kostet, und ohne Verkaufsgespräch starten möchte.
  • Passt weniger: Inhaberinnen und Inhaber, die mehrere Anbieter erst anhand öffentlicher Zahlen filtern, bevor sie Demos buchen.

Funktionen im Detail vergleicht unser Artikel Trainera vs Virtuagym. Weitere Optionen findest du bei den besten Virtuagym-Alternativen.

Trainera als Alternative mit Frankenpreis

Trainera ist Herausgeber dieses Artikels; lies diesen Abschnitt mit diesem Wissen. Trainera passt zu Centern, die einen öffentlichen Pauschalpreis mit unbegrenzten Mitgliedern wollen.

  • Preise in Franken: Auf trainera.fit/pricing für die Schweiz kostet Core ab CHF 129 pro Monat, White Label ab CHF 239 und Studio ab CHF 279. Drei Trainer sind jeweils dabei, jeder weitere kostet CHF 16 pro Monat. Details auf der Preisseite.
  • Keine Gebühr pro Mitglied: unbegrenzte Mitglieder, monatliche Abrechnung. Core startet mit einer 7-tägigen Testphase und lässt sich selbst buchen; White Label und Studio vereinbarst du in einem Gespräch.
  • Inhalt von Core: Web-Dashboard, Mitgliedschaftspakete in deiner Währung, digitale Mitgliederkarte mit QR-Check-in, bis zu 10 Drehkreuze oder Scanner, Kursplaner mit wiederkehrenden Serien, Leads-CRM mit 7-stufiger Pipeline, Website mit eigener Domain, Community-Feed nur für Mitglieder und TRAI als KI-Assistent für Studiodaten.
  • Zahlungen: Pakete verkaufst du online per Karte über dein eigenes Stripe-Konto, mit 0 % Trainera-Plattformgebühr, als Einmalzahlung pro Paket. QR-Rechnung, eBill, TWINT oder LSV+ bietet Trainera nicht an; solche Zahlungen laufen über deine Bank oder deinen Zahlungsanbieter und werden in Trainera erfasst.
  • Eigene App: Bei White Label und Studio bekommt dein Center eigene iOS- und Android-Apps unter seinem Namen; Einreichung und Review in den Stores übernimmt Trainera.
  • Zusatzmodule: Automations für CHF 32 und Community Plus für CHF 21 pro Monat; in Studio ist beides enthalten.

Wann Trainera nicht passt: wenn du einen Gratistarif für dein Center brauchst, auf Integrationen angewiesen bist, die Trainera nicht aufführt, oder ein komplett verhandeltes Paket bevorzugst. Mehr dazu im Leitfaden Fitnessstudio-Software mit gebrandeter Mitglieder-App und in der Übersicht Fitnessstudio-Software 2026.

So gehst du mit der Virtuagym-Offerte um

Bei Virtuagym zählt am Ende die schriftliche Offerte, denn eine öffentliche Zahl gibt es 2026 nicht. Geh mit Mitgliederzahl, Standorten und Pflichtmodulen ins Gespräch, lass jede Gebühr separat ausweisen und frag nach dem Umgang mit QR-Rechnung, eBill und dem LSV+-Ende 2028. Dann rechnest du die Kosten des ersten Jahres inklusive MWST und legst sie neben Anbieter mit veröffentlichten Preisen.

Leg deine Offerte neben einen öffentlichen Preis: Schau dir Trainera für Fitnessstudios an oder starte die 7-tägige Core-Testphase.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet Virtuagym 2026?

Virtuagym veröffentlicht 2026 keinen Preis. Der Preis-Link führt zu einem Formular für eine 25-minütige Demo mit Offerte. Zahlen auf Vergleichsportalen beziehen sich auf alte Pakete und liessen sich nicht bestätigen. Verlässlich ist nur die schriftliche Offerte für dein Center.

Gibt es Virtuagym-Preise in CHF für die Schweiz?

Öffentlich nicht. Virtuagym nennt weder Franken- noch Europreise. Frag in der Demo ausdrücklich, in welcher Währung abgerechnet wird und ob die Offerte inklusive oder exklusive MWST gilt. Der Schweizer Normalsatz beträgt seit 2024 8,1 %. Schweizer Anbieter wie SportsNow oder PIA veröffentlichen dagegen Preise in CHF.

Wovon hängt eine Virtuagym-Offerte ab?

Meist von der Zahl aktiver Mitglieder, der Zahl der Standorte und den gebuchten Modulen wie Mitglieder-App, eigene App, Coaching, Zahlungen oder Zutritt. Einrichtung, Datenübernahme, Vertragslaufzeit und Transaktionsgebühren verändern die Gesamtkosten zusätzlich. Lass jeden Posten einzeln ausweisen.

Ist Virtuagym günstiger als Trainera?

Das lässt sich ohne Offerte nicht sagen, weil Virtuagym keine Preise zeigt. Trainera kostet auf trainera.fit/pricing für die Schweiz ab CHF 129 pro Monat für Core, mit 3 Trainern inklusive, CHF 16 pro weiterem Trainer, unbegrenzten Mitgliedern und ohne Gebühr pro Mitglied. Vergleiche das mit den Kosten des ersten Jahres aus deiner Virtuagym-Offerte.

Was sollte ich in der Virtuagym-Demo fragen?

Monatspreis für deine Mitgliederzahl und Standorte, enthaltene Module, Preis einer eigenen App, Einrichtungs- und Migrationsgebühren, Transaktionsgebühren, Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Preisentwicklung bei Wachstum und in der Schweiz zusätzlich den Umgang mit QR-Rechnung, eBill und dem LSV+-Ende im September 2028.

Führen Sie Ihr Studio mit Trainera

Mitgliedschaften, Check-ins, Personal und Zahlungen an einem Ort

Check-in per QR-Code und Drehkreuz, Mitgliedschaftspakete, Zugänge für Mitarbeitende und eine Studio-Website, ohne Gebühr pro Mitglied. Ihre Mitglieder übertragen wir kostenlos aus Ihrer bisherigen Software.

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