MacroFactor vs MyFitnessPal 2026: Vergleich für die Schweiz
MacroFactor rechnet deine Ziele aus dem echten Gewichtstrend neu, MyFitnessPal ist gratis und hat die grösste Datenbank. Der ehrliche Vergleich für Nutzer in der Schweiz, inklusive Abo in Fremdwährung, und wo Trainera mit Training, Ernährung und Preisen in Franken passt.

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Kurz beantwortet
Soll eine App deine Kalorien und Makros laufend aus deinem echten Gewichtstrend neu berechnen, ist MacroFactor das stärkere Werkzeug, allerdings nur im Abo. Willst du gratis erfassen und die grösste Lebensmitteldatenbank, leistet MyFitnessPal das weiterhin, mit Scanner nur in Premium und Zielen, die du selbst setzt. Trainera ist der Mittelweg, wenn du zum Tracking auch Trainingspläne und optional einen echten Coach willst.
Ein Schweizer Detail vorab: MacroFactor und MyFitnessPal verrechnen in Fremdwährung, deine Bank rechnet die Kartenbelastung in Franken um. Trainera hat für die Schweiz eigene CHF-Preise. Und bevor du ein weiteres Abo löst: 87,6 % der Schweizer Fitnesscenter bieten digitale Zusatzleistungen wie Apps an (swiss active, Eckdatenstudie 2026), vielleicht ist in deinem Abo schon etwas dabei.
| Merkmal | MacroFactor | MyFitnessPal | Trainera |
|---|---|---|---|
| Gratis-Version | nein, nur Test | ja, eingeschränkt | ja, App gratis |
| Adaptive Ziele | ja, automatisch | nein, du setzt sie | Coach oder KI-Plan |
| Barcode-Scanner | ja | nur Premium | ja, über Open Food Facts |
| Datenbank | gross, kuratiert | grösste, von Nutzern | über 1'100 Rezepte, Barcode, KI-Foto mit Premium |
| Coaching | nur Algorithmus | nicht integriert | optional echter Mensch |
| Preis | Abo | gratis oder Premium | gratis; CHF 5.90 / CHF 6.90 pro Monat |
| Am besten für | Diät ohne Aufwand | einfaches Logging | Training plus Ernährung |
MacroFactor: Stärken und Schwächen
MacroFactor dreht sich um eine Idee: Du erfasst Essen und Gewicht, die App analysiert den Gewichtstrend der letzten ein bis zwei Wochen und schätzt daraus, wie viel du wirklich isst und verbrauchst. Danach passt sie Kalorien- und Makroziele in festem Rhythmus an. Du musst weder deinen Erhaltungsbedarf raten noch bei einem Plateau von Hand 200 Kalorien streichen.
Das Erfassen geht schnell, die Oberfläche ist aufgeräumt, Werbung gibt es keine. Die Lebensmitteldaten sind kuratiert, also mit weniger Duplikaten und Fehlern. Wer auf einem fixen Plan stehen geblieben ist, sieht oft wieder Fortschritt, weil die Zahlen sich endlich an die Realität anpassen.
Die Kehrseite: nur Abo, keine dauerhafte Gratis-Version, und der Test ist je nach Aktion nur ein bis zwei Wochen lang. Die App setzt voraus, dass du dich regelmässig wiegst; ohne Waage geht ein grosser Teil des Nutzens verloren. Und der Algorithmus braucht einige Tage Daten, bis er sich einpendelt, in der ersten Woche wirken die Ziele noch grob.
Für wen es passt
Für alle, die eine Diät oder einen sauberen Aufbau ernst nehmen, konsequent erfassen und die Rechnerei abgeben wollen.
MyFitnessPal: Stärken und Schwächen
MyFitnessPal ist für viele die erste Tracking-App, und die grösste Stärke ist geblieben: Kalorien zählen ist gratis, und die Datenbank ist die grösste aller Tracker, gewachsen aus weit über zehn Jahren Nutzereinträgen. Fast jedes verpackte Produkt und viele Restaurantgerichte sind schon drin.
Frust gibt es trotzdem. Seit 2022 steckt der Barcode-Scanner in Premium, für viele langjährige Nutzer die wichtigste Funktion. Die Gratis-Version zeigt Werbung, die das Erfassen bremst. Und konzeptionell passt MyFitnessPal nichts an: Ziel und Makroverteilung bleiben fix, bis du sie selbst änderst. Lag deine Schätzung daneben, sagt dir die App nichts. Weil die Daten von Nutzern stammen, findest du mehrere Einträge mit unterschiedlichen Zahlen, und manche sind falsch.
Premium bringt Scanner, keine Werbung und detailliertere Auswertungen zurück. Deine Ziele passt aber auch Premium nicht an: Du zahlst für Komfort, nicht für einen klügeren Plan.
Für wen es passt
Für alle, die gratis erfassen wollen, Werbung aushalten und ihre Ziele selbst verwalten.
Der Kernunterschied
Nimm alle Funktionen weg, bleibt eines: MacroFactor rechnet deine Ziele aus deinen Resultaten neu, MyFitnessPal nicht. Willst du gesagt bekommen, was du essen sollst, und soll sich das mit deinem Körper verändern, passt MacroFactor. Führst du deine Zahlen lieber selbst und brauchst nur einen Ort zum Erfassen, reicht MyFitnessPal.
Wo Trainera passt
Trainera ist kein reiner Lebensmittel-Logger, sondern eine App für Training und Ernährung. Kalorien und Makros erfasst du mit Barcode-Scan; mit Client Premium (CHF 6.90 pro Monat) schätzt der KI-Foto-Scan den Teller, bis zu 20 Mal pro Tag. Mit Client Pro (CHF 5.90) baut dir die KI je 5 Trainings- und Ernährungspläne pro Monat, mit Premium je 10. Beide Client-Pläne gibt es nur monatlich, auf trainera.fit/pricing für die Schweiz.
Der grössere Unterschied: Trainingspläne und Ernährung liegen in derselben App, statt in zwei. Und wenn du echte Begleitung willst, findest du über den Marktplatz einen Coach, der Training und Ernährungsziele anpasst, wenn der Fortschritt stockt. Das schliesst die Lücke von MyFitnessPal und geht über MacroFactor hinaus, weil ein Mensch dazukommt.
Beispiel aus dem Schweizer Alltag
Beispiel: Ein Lehrer aus St. Gallen will 6 kg abnehmen und dreimal pro Woche im Fitnesscenter trainieren. Er wiegt sich ohnehin jeden Morgen und mag keine Rechnerei: MacroFactor passt. Sein Kollege will nur ab und zu schauen, wie viele Kalorien das Mittagsmenü in der Kantine hat: MyFitnessPal gratis reicht. Seine Partnerin will Trainingsplan, Ernährung und später vielleicht einen Online-Coach in einer App: Trainera. Zur Einordnung der Coaching-Kosten: Online-Coaching ist laut dem St. Galler Anbieter kenbuser.ch (2026) 20 bis 40 % günstiger als Personal Training vor Ort.
Wie du wählst
- MacroFactor, wenn du automatische Zielanpassungen willst, täglich erfasst, dich regelmässig wiegst und ein Abo ohne Gratis-Version akzeptierst.
- MyFitnessPal, wenn du gratis mit der grössten Datenbank erfassen willst und Ziele und Werbung selbst managst.
- Trainera, wenn du Erfassung, Trainingspläne und die Option auf einen echten Coach in einer App willst, mit Preisen in Franken.
Einen Sieger für alle gibt es nicht. Entscheidend ist, wie viel die App für dich erledigen soll, wie viel du zahlen willst und ob dein Training am selben Ort liegen soll wie dein Essensprotokoll.
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Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich MacroFactor gegenüber MyFitnessPal?
Warum ist der Barcode-Scanner bei MyFitnessPal kostenpflichtig?
Welche App hat die genauere Datenbank?
Was kosten die Apps für Nutzer in der Schweiz?
Welche App ist 2026 die beste fürs Makro-Tracking?
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