Lifesum vs MyFitnessPal 2026: Vergleich für die Schweiz

Lifesum oder MyFitnessPal? Ein ehrlicher Vergleich der Gratis-Versionen, Lebensmitteldatenbanken, Scanner, Diätpläne und Preise, und wo Trainera mit Ernährung, Training und Preisen in Franken als Alternative für Nutzer in der Schweiz passt.

Trainera Team
October 12, 2026
5 Min. Lesezeit
Lifesum vs MyFitnessPal 2026: Vergleich für die Schweiz
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Kurz beantwortet

Willst du eine schöne App mit geführten Ernährungsprogrammen, ist Lifesum im Alltag angenehmer, sperrt aber vieles hinter Premium. Zählt für dich Tempo und dass jedes Lebensmittel schon in der Datenbank ist, liegt MyFitnessPal vorne, auch wenn der Scanner inzwischen ein Abo braucht. Willst du Makro-Tracking und echte Trainingspläne an einem Ort, mit Preisen in Franken, lohnt ein Blick auf Trainera.

Für Nutzer in der Schweiz kommt ein praktischer Punkt dazu: Lifesum und MyFitnessPal nennen ihre Premium-Preise in Dollar, die Belastung erfolgt in Fremdwährung. Trainera hat für die Schweiz eigene CHF-Preise. Gleichzeitig bieten 87,6 % der Schweizer Fitnesscenter digitale Zusatzleistungen wie Apps an (swiss active, Eckdatenstudie 2026); frag in deinem Center nach, bevor du doppelt zahlst.

FunktionLifesumMyFitnessPalTrainera
Gratis-VersionBasis-Tracking, wenige PläneTracking mit WerbungApp gratis, je 1 KI-Trainings- und KI-Ernährungsplan pro Monat
Barcode-Scannergratisnur Premium seit 2022Barcode-Scan über Open Food Facts
Foto-Erfassungsiehe Anbietersiehe AnbieterKI-Foto-Scan mit Premium, bis 20 pro Tag
Datenbankkleiner, kuratiertgrösste, von Nutzern gepflegtüber 1'100 Rezepte plus Barcode
Diätpläneviele, meist PremiumBasiszieleKI-Ernährungspläne und Makro-Tracking
Trainingneinüber verbundene AppsTrainingspläne mit über 1'800 Übungen
Preis Premiumca. 45-55 $ pro Jahrca. 20 $ pro Monat oder 80 $ pro JahrCHF 5.90 (Pro) / CHF 6.90 (Premium) pro Monat

Lifesum: Stärken und Schwächen

Lifesum fühlt sich modern an: ruhiges Layout, sanfte Farben, und eine Mahlzeit zu erfassen wirkt nicht wie eine Pflicht. Für alle, die Tracking aufgegeben haben, weil die Tools zu klinisch waren, zählt das mehr, als ein Datenblatt zeigt.

Die grösste Stärke ist der geführte Ansatz. Lifesum bietet strukturierte Programme wie Keto, High Protein, Clean Eating und kürzere Reset-Programme. Statt nur einer Kalorienzahl bekommst du einen Rahmen. Das Bewertungssystem, das Lebensmitteln eine einfache Note gibt, lenkt ohne Belehrung zu besseren Entscheidungen. Der Barcode-Scanner ist gratis, und Kalorien und Makros lassen sich ohne Abo erfassen. Wasser-Tracker und Gewohnheits-Erinnerungen helfen beim Aufbau einer Routine.

Wo Lifesum schwächelt

Die Datenbank ist kleiner als bei MyFitnessPal. Bei Markenprodukten bist du meist gut versorgt, bei Restaurantgerichten oder regionalen Produkten stösst du auf Lücken und legst Einträge selbst an. Über Wochen summiert sich das. Dazu liegt viel hinter Premium: die meisten Diätpläne, detaillierte Makro-Auswertungen, Rezepte und Auswertungen. Die Gratis-Version ist eher eine Vorschau. Premium kostet laut Anbieter je nach Aktion etwa 45 bis 55 Dollar pro Jahr; fair, wenn du die Programme nutzt, mager, wenn du nur erfassen willst.

MyFitnessPal: Stärken und Schwächen

MyFitnessPal ist seit über zehn Jahren der Standard-Kalorienzähler, und der Hauptvorteil bleibt die Datenbank: über Jahre aus Nutzereinträgen gewachsen, sodass fast alles schon drin ist. Die Erfassung geht schnell, und die Listen mit letzten und häufigen Lebensmitteln beschleunigen Wiederholungstage. Dazu verbindet sich die App mit vielen Fitness-Apps und Wearables.

Wo MyFitnessPal schwächelt

Die Datenbank ist zweischneidig: Duplikate und falsche Werte sind häufig, verifizierte Einträge helfen nur teilweise. Seit 2022 ist das Barcode-Scannen Premium, was viele Nutzer zu anderen Apps getrieben hat. Die Gratis-Version zeigt Werbung zwischen den Bildschirmen, die Oberfläche wirkt neben neueren Apps altbacken. Individuelle Makroziele, Auswertungen zum Mahlzeiten-Timing und Nährstoffanalysen sind ebenfalls Premium. Das kostet rund 20 Dollar pro Monat oder etwa 80 Dollar pro Jahr, am oberen Ende für einen Tracker.

Preis und Wert

Ein Preis zählt nur gegen das, was du bekommst. Lifesum gibt dir den Scanner gratis, sperrt aber Pläne und tieferes Tracking. MyFitnessPal gibt dir Datenbank und manuelle Erfassung gratis, sperrt aber Scanner und individuelle Makros. Trainera ist als App gratis, mit Client Pro (CHF 5.90 pro Monat) bekommst du den KI-Assistenten TRAI mit 40 Anfragen pro Monat und je 5 KI-Trainings- und Ernährungspläne, mit Premium (CHF 6.90) 90 Anfragen, je 10 Pläne und den KI-Foto-Scan für Mahlzeiten. Beide Client-Pläne gibt es nur monatlich, auf trainera.fit/pricing für die Schweiz.

Beispiel: Wer in Luzern abnehmen will und dreimal pro Woche trainiert, zahlt bei MyFitnessPal Premium rund 20 Dollar pro Monat für das Tracking allein. Bei Trainera Pro sind es CHF 5.90, und der Trainingsplan ist dabei.

Wo Trainera passt

Lifesum und MyFitnessPal sind zuerst Ernährungs-Tracker. Trainera denkt breiter und verbindet Ernährung und Training in einer App. Statt Essen hier und den Trainingsplan in einer Tabelle zu führen, hast du beides zusammen. Willst du Verbindlichkeit, findest du über den Marktplatz einen Coach, der deine Pläne betreut. Die App läuft in 26 Sprachen, darunter Deutsch, Französisch und Italienisch.

Ehrlich gesagt: Trainera will nicht die grösste Lebensmitteldatenbank der Welt haben. Ziel ist, die tägliche Erfassung abzudecken, die die meisten brauchen, und Ernährung mit Training zu verbinden, damit die Zahlen irgendwohin führen.

Wie du wählst

  • Lifesum, wenn Design und geführte Ernährungsprogramme zählen und du für Premium zahlen willst.
  • MyFitnessPal, wenn Datenbankgrösse und Tempo Priorität haben und du Werbung erträgst oder den Scanner bezahlst.
  • Trainera, wenn du Ernährung und Trainingspläne in einer App willst, mit CHF-Preisen und der Option auf einen Coach.

Teste jede Gratis-Version eine Woche. Du merkst schnell, bei welchem Ablauf du bleibst. Stehst du am Anfang und brauchst Struktur, geben dir die Programme von Lifesum Richtung. Kennst du deine Makros und willst nur schnell erfassen, nimmt MyFitnessPal die Reibung aus der Suche. Betrifft dein Ziel Ernährung und Training zugleich, werden zwei getrennte Apps lästig, und dort passt der Ansatz von Trainera am besten. Die richtige App ist die, die zu Ziel, Budget und einer Gewohnheit passt, die du durchhältst.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Lifesum besser als MyFitnessPal?

Kommt darauf an, was dir wichtig ist. Lifesum hat das schönere Design und geführte Diätpläne, vieles davon aber nur mit Premium. MyFitnessPal hat die viel grössere Datenbank und schnellere Erfassung, dafür ist der Scanner kostenpflichtig und die Gratis-Version zeigt Werbung.

Hat MyFitnessPal noch einen kostenlosen Barcode-Scanner?

Nein. Seit 2022 ist das Scannen von Barcodes in MyFitnessPal eine Premium-Funktion. Manuell oder per Suche erfassen geht weiterhin gratis.

Welche App hat die grösste Lebensmitteldatenbank?

MyFitnessPal, weil sie über Jahre aus Nutzereinträgen gewachsen ist. Der Haken sind Duplikate und ungenaue Werte, die du vor dem Erfassen prüfen solltest.

Was kosten die Apps für Nutzer in der Schweiz?

Lifesum Premium kostet laut Anbieter je nach Aktion etwa 45 bis 55 Dollar pro Jahr, MyFitnessPal Premium rund 20 Dollar pro Monat oder etwa 80 Dollar pro Jahr. Trainera hat für die Schweiz Preise in Franken: Client Pro CHF 5.90 und Premium CHF 6.90 pro Monat, die App selbst ist gratis.

Welche App eignet sich am besten fürs Makro-Tracking?

Alle drei erfassen Makros. Bei MyFitnessPal und Lifesum liegen individuelle Makroziele und Detailauswertungen hinter Premium. Wer zusätzlich Training planen will, ist mit einer App, die beides verbindet, oft besser bedient.

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