Cronometer vs MyFitnessPal: Kalorienzähler für die Schweiz
MyFitnessPal hat die grösste Datenbank, verlangt 2026 aber Premium für den Barcode-Scanner. Cronometer ist kleiner, dafür genauer und mit über 80 Nährstoffen. Welche App zu deinem Ziel passt und wann Training und Ernährung in einer App sinnvoller sind.

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MyFitnessPal oder Cronometer: kurz entschieden
Nimm MyFitnessPal, wenn du möglichst schnell eintragen willst, die grösste Lebensmitteldatenbank suchst und dir vor allem Kalorien und die drei Hauptmakros wichtig sind. Nimm Cronometer, wenn Mikronährstoffe zählen, du Vitamine und Mineralstoffe sauber erfasst haben willst und viel Unverarbeitetes isst. Möchtest du zusätzlich einen Trainingsplan und auf Wunsch einen Coach, kombiniert Trainera Kalorien- und Makro-Tracking mit Workouts in einem kostenlosen Plan.
Zum Rahmen in der Schweiz: 2025 trainierten 1,451 Mio. Menschen in Fitnesscentern, und 87,6 % der Betriebe boten digitale Zusatzleistungen wie Apps an (swiss active, Eckdatenstudie 2026). Ein Ernährungsprotokoll ist für viele davon der fehlende Teil zwischen Training und Resultat.
| Funktion | MyFitnessPal | Cronometer | Trainera |
|---|---|---|---|
| Gratisversion | Eintragen möglich, Makros und Scanner kostenpflichtig | grosszügig, die meisten Grundfunktionen frei | Kalorien- und Makro-Tracking gratis |
| Barcode-Scanner | 2026 nur mit Premium | gratis mit Limits, Gold unbegrenzt | enthalten |
| Mikronährstoffe | Basis, mehr mit Premium | über 80 aus geprüften Quellen | Makros plus wichtige Mikronährstoffe |
| Datenbank | riesig, nutzergepflegt, schwankende Genauigkeit | kleiner, kuratiert, genauer | solide Datenbank plus KI-Foto-Erfassung |
| Makroziele | eigene Aufteilung mit Premium | eigene Ziele gratis | an dein Trainingsziel gekoppelt |
| KI-Foto-Erfassung | Premium | keine Kernfunktion | mit Client Premium (ab CHF 6.90) |
| Trainingspläne | keine strukturierten Pläne | nein | ja, mit optionalem Coach |
| Ideal für | schnelles Eintragen, grosse Abdeckung | Mikronährstoff-Präzision | Training und Ernährung in einer App |
MyFitnessPal: was gut ist und was stört
MyFitnessPal ist für viele die erste Kalorien-App, und das hat Gründe. Die Datenbank ist riesig: Verpacktes, Restaurantgerichte und regionale Marken hat oft schon jemand eingetragen. Das Eintragen geht schnell, Rezeptimport und das Kopieren ganzer Mahlzeiten sparen Zeit, sobald die Routine steht.
Die Kehrseite ist die Genauigkeit. Weil die meisten Einträge von Nutzern stammen, findest du oft fünf Versionen desselben Joghurts mit verschiedenen Werten. Du brauchst ein Auge dafür, welcher Eintrag plausibel ist, oder prüfst gegen die Etikette. Fürs Kalorienzählen genügt das meist, für Präzision bedeutet es Zusatzaufwand.
Stärker ins Gewicht fällt die Bezahlschranke. Barcode-Scanner, eigene Makroverteilung nach Gramm oder Prozent, detailliertere Nährstoffansichten und Foto-Erfassung gehören 2026 zu Premium. In der Gratisversion trägst du weiter Mahlzeiten ein und siehst Kalorien, aber zwischen Werbung und Upgrade-Hinweisen. Wer vor allem per Barcode zählen will, ärgert sich über die Scanner-Sperre.
Für wen MyFitnessPal passt
Für alle, die Tempo und Abdeckung über Präzision stellen. Für ein grobes Kaloriendefizit oder einen Überschuss mit vielen Markenprodukten erfüllt die App ihren Zweck, vor allem, wenn du Premium für den Scanner in Kauf nimmst.
Cronometer: was gut ist und was stört
Cronometer ging den anderen Weg: eine kuratierte Datenbank aus Referenzen wie USDA und NCCDB plus geprüften Markeneinträgen. Trägst du Spinat, Lachs oder Haferflocken ein, bekommst du ein verlässliches Profil aus Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Omega-Verhältnissen. Über 80 Nährstoffe werden erfasst, deutlich mehr als bei den meisten Apps.
Das macht Cronometer zum besseren Werkzeug, wenn du mehr als Kalorien willst: bei spezieller Ernährung, einem Mangel, beim Blick auf Natrium und Kalium oder einfach bei der Frage, ob Ballaststoffe und Eisen stimmen. Die Gratisversion ist grosszügig mit Grund-Tracking, eigenen Makrozielen und einem begrenzten Scanner. Gold hebt die Limits auf, bringt Funktionen wie Charts zum Nährstoff-Timing und mehr eigene Lebensmittel und entfernt die leichte Werbung.
Die Nachteile: Die kleinere Datenbank lässt seltene regionale Produkte oder Restaurantgerichte manchmal aus. Beispiel: Die Älplermagronen aus dem Restaurant in Luzern oder das Brot vom Quartierbeck erfasst du von Hand. Das Eintragen wirkt langsamer und klinischer als bei MyFitnessPal. Manche lieben diese Präzision, anderen ist es mehr App, als sie für eine einfache Diät brauchen.
Für wen Cronometer passt
Für Menschen, die vorwiegend unverarbeitet essen, Mikronährstoffe aus gesundheitlichen Gründen verfolgen oder verlässliche Daten wichtiger finden als eine riesige Datenbank.
Wo Trainera hineinpasst
Beide Apps oben erfassen Ernährung, mehr nicht. Bei Trainera ist Ernährung die eine Hälfte. Du trackst Kalorien und Makros, nutzt den Barcode-Scanner und mit Client Premium die KI-Foto-Erfassung: Teller fotografieren, Schätzung bekommen, statt manuell zu suchen. Dazu kommen Trainingspläne, und wer Struktur und Verbindlichkeit will, holt einen echten Coach dazu. Der kostenlose Plan deckt Kalorien und Makros ab.
Trainera behauptet nicht, mehr Nährstoffe als Cronometer oder eine grössere Datenbank als MyFitnessPal zu haben. Der Punkt ist ein anderer: Die meisten, die Essen erfassen, trainieren auch, und das Hin und Her zwischen Trainings-App und Ernährungs-App nervt auf Dauer. Kalorien, Makros, Plan und Coach an einem Ort nehmen diese Reibung weg. Geht es dir vor allem um Mikronährstoffe, bleibt Cronometer auf dieser Achse vorne. Willst du nur Kalorien zählen, reicht MyFitnessPal. Für Essen und Training im Verbund ist Trainera gebaut.
Kosten und Datenschutz aus Schweizer Sicht
Die Preise von MyFitnessPal Premium und Cronometer Gold findest du in den jeweiligen App-Stores; sie werden hier nicht in Franken umgerechnet. Bei Trainera kosten Client Pro ab CHF 5.90 und Client Premium ab CHF 6.90 pro Monat auf trainera.fit/pricing für die Schweiz, der Einstieg ist gratis.
Gewicht, Körpermasse und Ernährungsprotokolle können Gesundheitsdaten sein, die das revDSG als besonders schützenswert einstuft (revDSG, fedlex.admin.ch). Wirf vor der Anmeldung einen Blick in die Datenschutzerklärung: Wer erhält die Daten, in welchem Land, und lässt sich das Konto vollständig löschen?
So triffst du die Wahl
Geh von deinem tatsächlichen Bedarf aus. Wenig Reibung, maximale Abdeckung und Premium für den Scanner sind okay: MyFitnessPal. Genaue Mikronährstoffe bei vorwiegend unverarbeiteter Kost: Cronometer, oft reicht die Gratisversion. Training auf ein Ziel hin mit Ernährung und Workouts in einer App und kostenlosem Start: Trainera.
Ein praktischer Rat: Wähle eine App und tracke zwei Wochen, bevor du urteilst. Alle drei funktionieren, wenn du sie konsequent nutzt. Der beste Kalorienzähler ist der, den du jeden Tag öffnest, und das hängt meist davon ab, wie sich das Eintragen für dich anfühlt und ob die Gratisversion reicht.
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Häufig gestellte Fragen
Ist Cronometer besser als MyFitnessPal?
Ist der Barcode-Scanner von MyFitnessPal noch gratis?
Was kostet Trainera als Alternative in der Schweiz?
Welche App rechnet Kalorien und Makros genauer?
Welcher Kalorienzähler ist insgesamt der beste?
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